24 Anno Chri Straßburgische

Bruno der 52. Bischoff wird vertri ben wider ein gefeßt.

Ralter Winter.

Großer Hun ger.

Thier freßen einander.

"Newenburg das Closter geftifft.

Gebhardus

B

Keim Herzen onderthan foll fein/ Doch wan zhr Majeftat allein/ In eigner Person reifen wolt/ Sie die mit Volck begleiten solt. Runo ward Bischoff in der Statt/ Der Keyser ihn vertriben hat/ Doch weil er war gerecht vnd frumb/ Dat er ihn entlich widerumb In seinem Biffumb confirmirt/ Wie lang er aber hat Regirt/

Oder wan er starb weiß man nichts Dieweil man des find kein bericht. Eff hunderte Sechs vnd zwanzig Jahr/ Ein solcher kalter Winter war/ Das all Erden gewechs verdorbn/ Die Vögel in der Lufft gestorbn/ Darauff ein große Hungers noth/ Vtel hundert Menschen bracht zum Tode/- Der hunger Regirt folcher maßn/ Das zamme Thier einander fraßn. M Jahr elff hundert zwanzig acht/

I Ward Newenburg das Clofter gmache.

G

Ebbard zum Bistumb ward erhaben/

Er Kriegt mit dem Herzogin Schwabn/

der 53. Bi. Vnd gewan ihm zwo Schlachten ab/ Im Jahr vierzig sein Geift auff gab.

fchoff.

Brunft im Månster.

Roßen vers brent.

Brunft im

Münster.

Burckhardus

der 44. Bi schoff.

Epittal ber

gabt.

I

M elff hundert dreyfigften Jahr/ Ein Brunft oben im Munster war. M Jahr dreyfig eins ward behend/ Roßen erobert/ vnd verbrend.

IM Jahr vierzig der minder zahl

B

Brand es im Münster abermahl. Urckhardus damal Bischoff war/ Der Regirt zwey vnd zwanzig Jahr/ Hat dem Spittal viel Güter gebn/ Auch S. Aurelien Kirch darneben

fti.

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