derowegen willig vnnd gernmit publication dieser feiner Chronick (die Er anfangs nur får sich Ihme felbsten zur ergöglichkeit gesamblet)zuruck gehalten/ wan Er nicht wer zu einem anderen/durch instan diges anhalten vieter ehrlicher / auch theils vorneh mer vand gelehrter Leut/ohnauffhörlich animirt, verursacht vnnd angetrieben worden: welchen wol gemeinten erinnerungen Er dan endlichen omb so viel eher statt und play gegeben/femehr Er verhofft es werde der günftige vindauffrichtige Leser (dan den Momis vand Zoilis begert er nicht zugefallen) seine dif oris geführte intention in guter acht hal- ten/in dem Er nicht ein vollkommene Straßburgis sche Chronick (die anderwerts/wienicht onbekand/ nuslich angefangen/ vnnd verhoffentlich sich nun- mehr zum end nåhet/auch ohne daß in dieser Art ond versweiß zuschreiben sich schwerlich würde faſſen laſſen) sondern ein ledige Historische erzehlung/ von den bekantsten handlen dieser Statt/ſo viet Er auß geschriebenen vnnd getruckten büchern haben können/vnnd dem gemeinen Mann/seinem Lieben Mittburger / zuwiſſen/ anmutig sein möchte / in müglichster kürze zusammen tragen vnd begreiffen wollen.

Daß aber/ Gebiethendt vnd Großgunstige Herzen/vnder E E. Gstt. Hrlt.vnd Wt. berhum ten Namen / ich dise Chronick in truck vnd zu men- niglichs handen kommen laſſe/darzuhat Mir so wol anlaß geben die Materides wercks/welche die Statt Straßburg deren vornembſte heupter Sie feind/bes rührt / Auch von den jenigen / deren Löbliche fuß- stapffen Sie betrette/infonderheitberichtet; als auch

(2 das