1

der vorigen geschichten/ die übliche praxin enddaß wahr seye/ was dort im Prediger Salomonis ges schriben steht / es geschehe nichts newes vn der der Sonnen davon man fagen möchte/ sihe/daß ist new/dannes ist vor auch ges schehen in zeiten die vor uns gewesen sind/ Oder wie die Latini reden/quod in mundo eadem ſemper agatur fabula mutatis tantum perſonis, es werde in der welt nichts newes/sondern steths die alte fabet ins spiel geführt/vnd mehr nicht als eiwan die perfonen vi etliche eufferliche vistånd geändert. Solcher gestalt hat In der Kirchen Gottes/ gleich nach erschaffung der welt der rechtglaubige Abel feines Bruders Cains verfolgung erfahren/ und dadurch einen trawrigen anfang der jier vort vnd vort werenden Creusschul der frommen/einges führt. Bey der weltlichen Regierung ist mit auffrichtung des Obrigkeitlichen stands/zumal der onruehwige Nimrod auffgestanden / der seine wutende Nachfolger jederzeit gehabt und noch hat. Wie auch im gemeinen stand sich schon onder den ersten haußleuthen Adam vnd Eva/nicht min der als auff den heutigen tag/ bald frewd bald Leid erzeigt: vnd sonst beyin Menschlichen geschlecht al. lenthalben haben tugendt vnd Laster/böffes vnd gu tes/frid vnnd Krieg/Lugen/vndwarheit je vnd je under sich umbgewechselt/kampfond streith getribe.

Welcher Regent nun Ihme die historien der gestalt befandt macht/ daß Er die vmbstand derfel ben in allem feinem Rahten/thun vndlaffen/ficirig

)(3

J

in acht