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doch müssen scholches in gehn, und die hand müssen geben in für einen rectori zu erkennen und haben.

Ad diem 2 decembris ist ein mantatt von den herren uß- gangen von wegen deß pulver, daß ein ieder schüs nit mehr dann 3 pfd im hauß haben soll, bey 100 pfd zu straff, auch so haben die pulvermacher für dem Meßiger thor feil haben, wie noch ist.

In dem iar sindt gestorben 1006 alte: 285 iunge: 497, im spittal: 224. Kinder getaufft: 934, knaben: 468, doch- ter: 466, darunder 9 parr zwilling, 4 unehlichen, und ein iudt und ein iüdin. Ingesegt 273, uffm landt 5; von dem 8 ianuari biz wider den 2 ianuari 82 sindt frembde gest hie gewessen 99748, darunder Welsche 8978, reissig pferdt hie gewessen 14743, furpferdt 19442. Ist wein hinweg ge- fürt uff dem wasser 3371 fuder, frucht hinweg 2660 fiertel.

Anno 1582 iar, Blum 2,2 herr Matheys Wickert, wurk- kremer, ammeister.

Im 15 marti ist ein geschrey in die hering komen, wie sey voller würnt seien, der halben in vil orten verbotten, auch verbrendt, in das wasser geworffen. Derhalben man hie 12, 15 für ein platter hatt kaufst, so doch nichts in inen ist funden wordten von würmen, wie man gesagt.

Ad diem 13 april uff den carfreitag, da hatt es zu abent umb 6 uhren gedonnret und wetterleicht.

Ad diem 11 iunii hat die segmülle gebrandt am morgen umb 3 uhren bis uff den bodten abgebrandt vor dem Wissen thurm.

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Falls diese Zahlen richtig sind, kann man nicht nmhin, die Frucht- barkeit der damaligen Ehen (bei einer Bevölkerung von 20,000 Seelen) und zugleich die Sittenstrenge der damaligen Zeit zu bewundern, wo auf 200 Geburten nicht einmal eine uneheliche fiel, während jetzt das Ver- hältniß ein so ganz andres ist. * D. h. aus der Zunft zur Blume.

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