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In dem iar gält ein fiertel weissen 6 gl; 1 fiertel korn 5 gl, ein eng ein d; 1 pfd liech(ter) 1 ß; ein becher anken 6 ß; ein fiertel muß 2 ß; ein fuder wein 60 gl auch 70 und 80 gl; ein becher milch umb 9 d, also

theuer war es. erkandt daß neuw al-

Anno 1575, den 8 ianuari war mussen und ein neuwe hauß in der elentherberg gebawen und alle wuchen von der burgerschaft solle sammlen, darum Hanß Fenchel in groß nott kam. '

Anno 1576 iar ist ein herrlich groß schiessen gewesen in den büchssen und stahl und hat vast ein monet gewert in iedem geschoß, und gaben in iedem geschoß erstlichen 100 daller, darnach 90, dan 80, dan 70 und so vortan, die daller sindt in sunderheit darzu gemunkt gewessen, uf der einen seitten 2 büchsen geschrenkt, uff der andern sei tten der statt wappen mit zweyen leuwen. Im stahl hatt herr Davidt Geiger die 100 daller frey ledig gewonnen, in der büchsen aber ein armer bauer dem Würdtenberger landt. Man hatt auch ein herrlichen triumfwagen und ein elefanten sampt eim kunstreichen scheißberg gemacht, in summa es war stattlich und herrlich zugangen, derer schissen nit vil gesehen worden. Es sindt auch von weitten landen fürsten, graffen, stetten und herren darbey gewessen, auch so hatt man auch ein herrlichen glückhaffen ge- habt, so 100 daller daß best ist gewessen und scholches ein arm meydlin alhie bekomen, daß doch nit mehr als einen namen 3 darinnen hatt.

! Ueber diese Anspielung auf die Unterschleife des hier genannten unge- treuen Verwalters, siehe weiter unten S. 460.

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aus welchem

Die Schilderung des berühmten Schießens von 1576 folgt hier, weil sie chronologisch eingereiht werden mußte; in der Hand- schrift selbst steht an dieser Stelle für das Jahr 1576, Grunde, vermag ich natürlich nicht zu sagen - gar nichts. Die Erzäh- lung des Festschießens ist eine Intercalation, die erst vierzig Blätter später, unter ganz andern Zeiten angehörigen Notizen sich vorsindet; schon des- halb mußte ich sie hier einreihen.

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* Ein Lotterieloos