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Auch so haben Meine Herren den burgern auch geben daß wan sey die treuw gaben daß sey nit ein fiertel in hauß hetten, da gaben sey inen ein fiertel 15 ß biz uf suntag Trinitattis, da hatt man uff allen stuben verkundt daß welcher frucht begerdt, der soll alle suntag uff die stub komen, den würdt man ein zedel geben, wie viel er begerdt. Daß hatt gewert biz uff Johanni, da haben Meine Herren mehl ußgeben, ein schester umb 2 § 6 d, biz um S. Lorenzi hatt man darnach ein sester umb 3 ß geben. Auch so gaben die herren den underthanen uff landt daß fiertel umb 1 pfd, 6 B, und borgeten inn biß nach dem herpst zu zällen.
Den 8 iuli war ein groß wetter und schlug in daß heuß- lin vor dem spittelthor, darin die lansknecht sassen, daß ettlich der dunst niderschlug, aber es schadet keinen nichts, und lauff dem Meziger thor zu in den bodten; den andern tag thatt das wetter wider vil schaden uber dem Rein in dem hanff.
Es haben auch 2 brüder einen rechthändel zu Marlen bey Wangen in dem Kronthal gehabt, umb ein behaussung, da sagt der jüngst er wolt daß der donner darin schlüg. Daß geschah dan an dem donstertag, in der nacht, kant ein groß wetter und schlug in daß hauß und verbrendt hauß, stell, und scheuren mit einander, und auch daß vieh, dan wan man schon daß vieh uß dem stall treib, so leuff es wider in das feur, und geschah sunst niemandt schaden, welches dan ein straff von gott war.
Ad diem 10 augusti umb S. Lorenzen tag kam zwischen 2 und 3 uhren nachmittag in einer viertel stunden 5 donert- schlag mit einem sehr grossen wetter uf ein ander. Die 2 ersten giengen woll ab, der dreyt ging in das weick heussel in daß wasser, der 4 strehl ging uf S. Michel bühel in die