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Den 18 ienner ist der Rein, die Eil und Bruesch über die massen groß worden, das allenhalben durch die mülle leuff und uff der Meßiger aw mit schiffen faren muß uberall.
Den 23 ienner hatt man uff der cankley verkundt daß man an den mentag morgen umb 6 uhren und zu halber 7 uhren ein zeichen mit der predig glocken lütten wurdt, und zu 7 uhren das lekt zeichen, da würdt Docter Marbach ein predig thun, daß wan man aber ein zeichen leut mit der grossen glocken, so soll man mercken daß der newe bischoff er- wölet ist. Darnach am mitwuch den 26 ienner ist die wahl beschehen, graff Jan von Manderscheidt, vor 2 uhren nach mitag in daß cohr gefürt und uff den altar gesekt, da sungen sey Te deum laudamus, und war die groß glock gelitten und georglet, ein umb daß ander. Darnach so stellet man in für den altar gegen der daffeln darnach so füret man in mitte durch das cohr und sehen in uff einen stul gegen dem altar, zwischen den beiden thürnen, gegen der grossen münsterthüren und ging allzeit barhaupt, in einem langen kragenrock. Es gingen auch alle thumherren uff dem lettner, da ein ersamer raht stund und gingen 4 vorannen mit weissen steben. Da war auch ein zedel von dem lettner herabgelossen zu dem volck in dem münster, weyb und mann, daß da stundt und ver- kündt wehr bischoff wehr, darnach so füren sey in uß dem cohr.
Darnach ist wider unfridt worden, dan der von Damallen und der Reingraff so uff des königs seitten war, die steg bey Zabern ingenummen nachdem der prink von Uranien sein rit- ter und fußvolck uß dem Niderlandt kam, die lagen in dem ganzen bißtumb uber den bauren und thetten grossen schaden, den sey uff bezallung wardten. '
! Wilhelm der Schweigsame, von Alba vertrieben, hatte Schutz am Obern Rhein, im Elsaß gesucht, doch seine unbezahlten Söldner waren sehr unruhig und ungehorsam und er mußte sie schließlich entlassen. Siehe darüber Meyer, Chronik, S. 113.