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In dissem 64 iar, den 14 octobris hat der lebkücher hauß gegen dem schlaghauß angefangen zu brennen, umb 10 oder 11 uhren, 3 heusser im grundt verbrendt und 3 per- sonen; hatt man 3 stunden nach einander gestürmt.

Ad diem 29 octobris haben man den verbrendten in allen kirchen gesamlet, befelch Meiner Herren, haben bekommen 196 pf d.

Anno 1565 iar, herr Hanß Hamer,' da ist so ein langwie- riger winder gewessen, mit einem schnee der in 2 nechten ge- fallen ist, daß bey 60 oder 70 iaren keinen gedencket, daß man nit faren kundt, auch so des nacht mit kerchen der statt furen mußt, darum nit zu sagen war, den in 2 tagen eine elle hoch schnee lag. Uff S. Matheys tag so uberfür die Brüsch ganz uber all, daß in vill iare geschichten nit erhört

war.

Da nun der schnee verging, da kam ein uber groß wasser, den 3 merken, daß es über die maur hinder S. Johanni uberleuff und allenhalben mit schiffen faren muß.

In dem iar hat ein junger man von 16 iaren, der hatt ein alt weyb zu der ehe, da hatt er zu Ellkirch ein jung medlin von 6 iaren geschendt, ist mit dem schwerdt gericht worden.

Den 9 Juli umb 2 uhren hatt herr Lucas Messinger hauß angefangen zu brennen, bey der Pfalzen über.

Anno 1566 iar, ist her Hanß von Berß regierung, ist ein reichstag zu Augspurg gehalten worden, da sind iuncker Wolff Sigmundt Wurmser stettmeister, herr Hanß Hamer ammeister herr Carlo Lorch, dreyzehner, als gesandten uff den reichstag geschickt.

Auch so ist der wein so theur gewessen daß ein omen wein 1 pf golden hatt.

D. h. während Hans Hammer Ammeister war.

2 überfror.