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ampt bis uf den 19 februarii eiusdem anni verwalten solle, weil vielgemelter herr Simon Franck mit leibsschwa chheit be hafft, wie dann beschehen, und ist uf gemelten 19 februari der bestetigte ammeister von seiner franckheyt uf die pfalz gangen, der eid erstattet und hernach her uf der Kueffer stuben den imbis eingenohmen, deren handwerks er dan gewesen. Der allmechtige verleihe ime gluckliche und friedliche re- gierung.¹

Anno 1547 iar in dissem iar ist daß ungelt grosser und die maß kleiner worden, und ist die ordnung gesezt worden uff Simon und Judi.

Ad diem 2 augusti ist her Martin Härlin gestorben und umb 3 uhr in begraben zu gutt leutten, sindt bis 5 oder 600 mit der leich gangen.

Ad diem 27 Decembris ist her Matheys Gilger gestorben und sindt auch uff 500 personen mitgangen.

Anno 1548 ist erkant worden daß daß pferdt ziegen soll ab sein, ad diem 19 meii.

In dem iar hatt auch die klein rahtsstub gebrandt. Anno 1549 iar, da war abermahl herr Simon Frand von den herren erwolt, doch so redt er sich von wegen leib kranckheit hal- ben, wiewöll er schon erst gewessen ist. Darauf herr Fölix Armbruster, der redt sich der lehen halb , darnach war herr Jacob Meyer amptmeister, in der schlossergassen.

Anno 1550 iar da ist die meß wider uffgericht worden, und sind die herren Martin Buzer und Paulus Fagius, die 2 predicanden vertrieben worden.

! Aus dieser Aeußerung ersieht man, daß man es mit gleichzei- tigen Auszeichnungen zu thun hat.

Die Bedeutung ist mir nicht klar; etwa Abschaffung der städtischen Stüterei?

Es ist merkwürdig, daß der Schlacht von Mühlberg (1547) und des Interims (1548) mit keinem Worte hier Erwähnung geschieht. Nicht