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In disem 1530 iar da war vil kriegsgeschren von wegen deß glaubens; derhalb verbandt sich der landtgraff mit denen von Zürch, Bern und Bassel, Straßburg uff 6 iar, also daß wan eine nott angienge von der religion wegen so solten die andern in hilff und beystandt thun und war in dem winder- monat uffgericht worden.

Uff mentag noch Lucie, den 19 tag Decembris hatt man S. Arbogast closter angefangen abzubrechen und am freitag darnach starb der probst Jörg Ebel. Anno 1530 hatt man den überichen herren, der nur 3 waren, iedem alle iar 60 gl und 80 viertel frucht geben und thetten den halben waschen oder weydt.

Uff mittwuch noch Anthoni anno 1531, den 18 Januari hatt man S. Helenen kürch angefangen abzubrechen, daß war usswenig der statt, ben guttleutten.

Inn dissem 1531 iar, uff mittwuch den 3 tag april haben Meine Herren verbotten iren burgern und hinderſaſſen, edlen und unedlen, niemandt ussgenummen, weib oder man, iung oder alt, der statt Straßburg zu Rych oder Lingelheim Wiewerssheim, oder dergleichen ort oder stett, flecken, weder faren, ritten oder gehen, die meß zu hören, bey pein 5 pf. d so man es thutt und nüt ussgenummen, darum sich meniglich weiß zu richten.

Uff mittwuch noch Cantatti haben Meine Herren daß closter zu den Predigern zinssgült uber die pension die man den münchen gibt, getheilt in 3 theil, nemlichen in den spittall, in weissenhaus, in blotterhaus, und ellenherberg und gutten leut- ten, anno 1531.

' übrigen.

Diesen lezten Satz vermag ich mir nicht befriedigend zu erklären. * Kirchhof zu St. Helenen, noch jest im Volk Gottlitte" geheißen. Soll wahrscheinlich das noch heute ganz katholische Reichstett, bei Schiltigheim, sein. Lingolsheim.