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und ist derselb brieff gestanden an Scheidt Hanſſen, derzeit büchenmeister. Da sind etliche komen und den brief funden, da haben fey umb sich gelegen, da war niemandt den meister Jörg der ramenmacher, und sein son auch Jörg genant, uff 16 ior alt, da hatt man ein argwon auff sey geworfen, und ist derselb briff verſiglet gewesen und daruf geschreiben standen: Scheidt Hanz der schüşenmeister, soll in den gemei nen ſchüşen verlenen oder wol in als ein meinendigen böff- wich halten. Da sindt seg zu raht worden und den einem rahtsherren geben, den hat der herr dem amptmeister geben. La findt sey die selbige naht der vatter, mutter, und son gefangen genommen, in der nast im hauß und auch in der naht zu inen gangen; da hat der son von stundt an bekannt er habs gethan und vatter und mutter ledig geben. Man hatt in aber hart gedümelt, aber niemandt wellen ängeben und gesagt, er kündte nieman angeben, er hab allein für sich gethan. Da haben in die herren gefragt waß er uff sen wise oder sen im gethan haben, daß er die guten herren zieg, daß er ſo verkleinert hab mit seinen schreiben. So fagt er fen haben im sein tag nichts gethon, er hab darum gethan daß iey evangeliich weren und hatt seg umb gottes- willen gebetten ſen ſollen im verzigen, er hab den dott woll verdienet, man foll im gnedig sein. Also haben Meine Het, ren feine iugent angeregen und us freitag Trinitati den 29 mey im daß haupt lasien abschlagen und in darnach 4 theilen und uff 4 straffen gehendt, auch denselbigen abent sein vatter und mutter wider ledig gelassen. 3
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Den 15 maii kam ein groß wañer in alle landt und thatt greffen schadten und ein kalter, nasier sommer, daß der wein
betulbige. -
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* fein tag nichts sein Lehtag nichts; nie. * Diese grawiame Bestrafung der Basquillanten wurde bekanntlich noch 130 Jahre später en Dr. Georg Ebrecht (1672) vollzogen; Preßfreiheit, mit ihrem felbft schädlichen Answüchsen, ist eben eine ganz moderne Idee.