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geben daß er inen solt zu todt schlagen daß es nit von in uskem, auch vil brieff in die heusser geschlagen: Schlag todt waß in dissem hauß ist! an ettlichen: Schlag todt weib und Kindt waß nitt evangelisch ist! Auch hatt er zwei brieff an sein vatterhaus geschlagen, bey dem er auch iwaß. Die hatt sein vatter uff die pfalz getragen und dem amptmeister über- antwort, aber hatt nit gewißt daß sein sohn scholches thatte, und in einem briff stundt man soll im ein frey sicher glent geben uff die pfalz, so well er bewissen, und wan er nit bes wis, so soll man in uff ein karch sehen und für ein ieden hauß füren den er schultiget mit gleitter zang zerreisen und in 4 theillen und uff 4 strossen hencken.
Da haben Meine Herren die sie antroffen, sich über daß allerhöchst entschultigt für den scheffeln und ammann und ie- derman gebetten daß wan sey etwan wissen oder erfaren, er sey in der statt oder zu landten, so wolten sie ir lieb, ehr und gutt daran seken daß man müß segen daß in gewalt und unreht geschehe und inen die brieff zu leidt geschriben wehren. Uff solches haben Meine Herren im ein frey sicher geleit zu geschreiben und ann manchem ordt in der statt lässen anschla- gen, daß er uff mentag nach dem sontag Exaudi den 10 may zu freyer täg zeit uff der pfalz solle erscheinen.
Do ist er darzu komen und daß gleitt lessen und in der selbigen nacht ein ander briff geschriben und an sein vatter- hauß angeschlagen, der war in dem Dummloch däheim, ge nant der Jörg Fry, ein ramenmacher, den hatt sein vatter abermahl dem ammeister bracht, der laut also: Er schiß in ir geleit, so hetten sey 2 immiß daran zu essen. Es wehr ein gleit, es möchte sich nit eine lauß darmit behelffen. Er begere ein gleit von einer ganken gemein.
Und uff suntag Exaudi hatt er ein brieff an dem büchsen- rein, die wil die schüßen zerten, in ein ladt hinein geworffen • glühender. - * Der Schießrain, vor dem Judenthor.
'Karren.
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