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Anno 1529 uff mittwoch noch Esto mihi haben die von Basel ir meß abgethan.
Darnach den 20 Februari han Unser Herren erkant daß die 4 messen fo man alle tage zu Straßburg hilt, går ab, also daß man keine mehr mahte, doch wen man es mit der heiligen schrifft beweissen kondt, daß sey reht wehre, solt man wider uffrichten wie vor.
Uff zinstag nach Remiscere haben etliche mit sampt irem pfarher, Schwarz Diebolt genant, ir engen fürnemen zu altem S. Petter die altar und bilder alle gebrochen und weggethan und die kirch geweißt, wan es gemalt ist ges wesen.
Uff zinstag nach Jubilate haben die prediger zu Straß- burg aber ein neuwerung angefangen und zu S. Thoman im cohr alle täg am morgen umb 7 uhren ein stund gelessen oder prediget.
In den zeiten so schreib der bischoff von Straßburg ettlichen rahtspersonen von adel und lehnenleutten und schreib iedem insunderheit, daß sey fleiß fürwenden, damit die meß nit ab- gethan werde, auch nit darin verwilligen oder consentiren, uff das wenigste nicht.
Da nun die prediger und burgerschafft hörten da subpli- cieren für den rahts ie lenger, ie mehr, so war der rath ein- hellig daß alle schöffen, an der zall 300 sindt, daß wan man etwaß wichtige handel hat, zusamen und erzelte in den handel in was gefar man wehr gegen dem keisser, daß wan man die meß abthete, dargegen aber wan man es nit abthete, daß gott grösslich darüber zürnen und straffen würde. Der halben sollen sen zu bedencken nemen und endlich darschleussen was ir meinung sen. Da nun sey widerumb beruffen waren, da
Schwarz wurde übrigens ob dieses gewaltsamen Verfahrens vom Ma= gistrat scharf gerügt. S. Baum, 453.