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Anno 1527, uff samstag nach Leichmeß hant Meine Herren erkannt daß hin fürtter keinen todten in die statt soll begra- ben, in kein kirch, closter oder capell, er wehr reich oder arm bey pein 20 pf sundern in die 3 ort zu Sant Gallen, oder Guttleutten oder uff S. Johannis aw.
Anno 1527 ist von Meinen Herren und scheffel erkandt worden daß geschwister kindt auch erben sollen.
Uff dissen tag ist auch von den herren und amman erkannt worden, daß man den ammeister das jor 20 pf geben soll fir den immiß uff der stuben. Zuvor hatt män in geben dan 16 ß die wuchen für den scharwechter trunck.
Uff mentag nach Letari haben Meine Herren verbotten keinen burger in dem Münster uff dem cor kein beicht zu hören oder auch das sacrament zu geben, auch kein fraw uff das cor zu komen, bey 30 ß, auch kein leicht zu brennen vor dem sacrament, oder sunst auch in der kirchen, bey diser pein.
Uff mittwuch Unser lieben frawen oben himmelfart, än dem morgen, umb 2 uhr, hatt in dem Meziger giessen 3 heusser und eine alte fraw verbrendt und war groß nott, daß man den Gertenfisch errett, dan er hinden daran war.
Uff freitäg S. Thoman oben, vor weinachten hatt man Thoman Scheidenmacher mit dem schwerdt geriht, war äber erkannt in das fewer, dan er sagt er glaub nit daß Christi unß erlöst hatt mit seinem leiden und sterben, sondern sey ein mensch gewessen wie ein andrer, auch nit an die Dreifaltigkeit, oder daß nit gott sey, noch an daß Evangelium, sondern an einen gott glaube, er däruff stet verhart, und nit weichen wellen, doch da er sache daß nit ander sein meh, hatt er alles widerruffen und umb verzeigung gebetten, und sagt
'Ueber den Gertensisch siehe ebenfalls das angeführte Werk, S. 173.
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