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und alß sen ein groß faß uff 30 omen haben under das thor bracht da hatt man dieselb zeit an dem graben und an der müllen an dem Weissen Thurn gearbeyttet, uff 100 oder mehr. Da hatt einer uff dem thorn geheuttet der hatt mit den andern angelegt daß wan der wein under das thor keme, fo wolte er ein schuß thun mit einem hacken, da solten sey alle zulauf- fen, und den wein abladten und drinken. Auch so ist es gangen wie sey angeschlagen haben, da ist es für Meine Herren komen, welche ettliche verordnet hatten und zu in geschickt. Da haben sey schon ein omen oder 6 ußgetruncken und daß faß abgela- den gehabt. Da haben inen Meine Herren scholches verziegen wellen, sen sollen daß Faß wieder uffladen und hinweg lassen füren; da haben sey gesagt daß soll nit sein, sondern der wein muß da getrunken werden, auch ist ein gartner under den Wagnern uff dem faß gesessen, der sagt zu den herren, der wein muß ußgetrunken werden, oder sein leib müsse darüber brechen. Also seind Meine Herren wider weggeritten, damit sen zufrieden waren, dann sey daß mehrteil schon voll wären.

Darnach än dem andern täg hän Meine Herren alle zunfft beschickt und inen den freventlichen muttwillen vorgehälten. häben sie erkant man solle in sträffen der ein änfenger waß. Also haben Meine Herren 300 burger in harnisch uff etliche zunststuben gelegt und die gefencklich lassen angriffen, die därän schultig waren, die ettliche tag in thurn ligen lassen, därnäch mit einer urveh wider lauffen lassen, aber der uff dem faß ist gesessen, hatt man an daß halsseissen gestellt und mit rutten ußgestrichen, uss sämstag nach unser Hergott tag.

Die bilgermeß hatt man älleweg gehalten ee män daß thor hatt uffgethan, und ist abgestelt worden uf zinstag näch Misericordi.

gehuetet.

* einer Hackenbüchse. 3 Urphede.

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