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10 tagen wider in die statt brechten oder sey wollen anders darzu thun.
Darnach uff S. Marx tag, do man alle weg hatt ein kreungang hatt gethan für den gegen todt, da hatt Docter Casper am samstag geprediget darfor, und gesprochen es wehr niergends für daß man mit kreuk gehe, und wan die im münster uff S. Marx tag ußgingen, so will er anfangen ein predig zu thun, da solten sey darfur daß wordt gottes hören, daß wehr besser dann mit kreuken gehn. Da sey nun ussgin- gen und dan wider seindt komen, da hatt einer die thür bey S. Lorenzen zu gethan daß sey bey dem bruderhoff haben müssen in gohn und ist gar wenig volck mit gangen, alß zu- vor. Darnach so haben Meine Herren erfaren daß deß Schneider Hanssen sohn von Costenz die thür hatt zugeschlossen, den haben Meine Herren in thurn gelegt und ettliche tag wasser und brot geben.
In der kreukwuchen do ging auch nit viel volck mit, dann die prediger da sagten es wehr heidenwerck, gott hett kein ge fallen darnach.
In der pfingsten da ist auch nit mehr den von zweyen dörffern mit kreuzen gehn Straßburg komen, aber zuvor do kamen sehr vil kreuz dar.
Auch so haben die zu S. Aurellen die groß kerk die in dem münster stundt auch nit mehr lassen machen, sundern ha- ben es lassen uß brennen, darnah umb martin do haben sey es gar hinweg gethan.
Uff montag nach Trinittatten ist Herr Zimperione lib- preister zu S. Martin zu kürchen gangen mit seiner kelle- rin, die er vor lang hat gehabt und hatt der brost 3 zu S. Thoman geprediget und herr Matheys in ingesegnet und sindt bey 70 personen darbey gewessen.
1 jähen. - Die St. Martinskirche, welche auf dem heutigen Guten- bergsplas stund, wurde 1529 abgebrochen. - 3 Probst.