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nemlich herr Hannß Bocken und herr Matheys Pfarrer und waß aber da gehanget (sic) ist, das ist nit zu wissen, doch so ist der tag erstreckt worden biz Mentag nach Ju dae.

*Uff unser lieben Frauwen leichmeßtag da ist Sant Angstett 3 heiltum in dem münster gewessen, noch alter gewohnheit, zu iar alleweg uff die leichmeß, und als er an dem abent ist in dem münster gemessen, da hatt der Buker geprediget und nach der predig sindt ettlich zu dem altar gangen da daß heiltum ist uffgestanden und in daß gelt von dem altar genummen und in den armen stock gestossen und dem priester mit den gözen heissen hinweg gehn oder sie wöllen in uber den altar ab- werffen.

Uff zinstag aller man fastnacht hatt ein man ein braut in dem münster ingesegent und gesprochen, man bedarfsf keinen priester darzu, ursach mir sindt alle priester.

Uff dissen tag hatt auch meister Matheys libpriester in dem münster einen mönch und eine nonn oder closterfrauwe inge- seget anno 24.

In dissem iar uff zinstag nach dem sontag Invocavit hatt meister Matheys die erst teutsche mes lassen lessen durch einen münch zu Stechfeldt, zu S. Lorenzen, und darnach über 20 oder mehr personen das sacrament in beider gestalt in wein und brott geben, anno 1524.

In der vasten hatt man fleisch gehauwen im griebhauß vor dem meziger thor, manchen tag 3 oder 4 oxen und hatt vil

4 Derselbe war schon im Jahr 1523 in ähnlichen Angelegenheiten nach Zabern geschickt worden und überhaupt ein thätiger Anhänger der Resor= mation. Siehe über ihn, Röhrich, I, S. 173.

Die Verhandlungen siehe bei Jung, S. 169 und Röhrich, I, S. 184. * Agnes.

4 Der Geistliche hieß Diebold Schwarz (Niger) nach Jung, der übrigens die Sache auf den Dienstag uach Jubilate verlegt. S. 317.