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nott umb den pfiller vor dem Spittelthor war in dem eußern graben welcher darnach anno 27 wider gemacht war.
In dissem 1524 iar, da war ein großer reichstag zu Nürn- berg ußgeschrieben, daß alle fürsten personlich in die stett kommen solten, dan ein großer jrdum in dem glauben war, von wegen deß Martin Lutter. Darumb so schickte die statt Straßburg die herren uß, nemlich herr Bernhart Wurmßer ritter, und herr Daniel' und sindt ußgeritten uff der heiligen 3 König tag abent und uff donerstag darnach ist der obgemelt herr Daniel Mueg zu einem amptmeister gewölt worden und im von stunden nach geschrieben worden, und ist wider komen uff sontag darnach und hatt man mit dem schwertag 8 tag lenger verzogen und darnach erst herr Martin Härlin, ein amptmeister, und herr Reimbolt Spender, ritter, ußgeschickt worden nach Nürnberg, und ist der reichstag angangen uff Hilari anno 1524
Uff mitwuch nach S. Pauli tag ist aber ein priester zu kürchen gangen mit einer iungfrauwen und hatt sie meister Mathens der libpriester in dem münster eingeſeget und kein meß lessen lassen. Vor hatt man allweg meß geleſsen und zum opffer gangen wan ein priester ist zu kürchen gangen.
In derselbigen wuchen hatt meister Mathens angefangen und zwey kindt zu teutsch ingeseget und geteufft anno 1524 iar.
Und uff mentag darnach hatt der bischoff von Straßburg alle die priester citiert die da frauwen haben genummen in 15 tag sich gehen Zabern zu stellen. Daruff haben sie meine herren angeruffen und ein bottschafft verordnet gehn Zabern,
Der Name fehlt in der Handschrift; er hieß Müg.
• Ueber diesen Reichstag siehe Jung, p. 176. • Die Citation war vom 20. Januar 1524
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