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Wer von meinen Lesern Geduld genug gehabt um dieses Verzeichniß mit einiger Aufmerksamkeit durchzulesen, wird sich überzeugt haben daß ich nicht zu viel gesagt, wenn ich von der großen Verwirrung dieser Excerpte und Notizen, wie sie uns hier vorliegen, sprach. Derjenige unter ihnen dem Kö- nigshoven's Erzählung gegenwärtig, und der Meyer's Fortsetzung von Königshoven gelesen, wird auch, schon an den Ueber- schriften, die alten Bekannten unsrer elsässischen Geschichte er- kannt haben. Das Ammeisterverzeichniß, welches, wie man weiß, bei Königshoven fehlt, stimmt beinahe wörtlich, in seinem trockenen annalistischen Angaben, mit demjenigen Meyer's überein. Man wird es daher begreiflich finden daß ich mich hier mit dem Abdruck des Neuen, der Geschichte Straßburg's im XVI. Jahrhundert begnügt habe. Es sind eigentlich bloß zwei Abschnitte, die ich gerne dem hier Gebotenen beigefügt hätte, wenn ich dieser Arbeit dadurch nicht gewissermaßen ihren ein- heitlichen Charakter geraubt hätte. Es sind dieß die Kapitel über die Armagnakenkriege, und über Karl den Kühnen von Burgund. Indessen sind die ersteren (fol. 1523 1928) in vielen Stellen gleichlautend mit dem Bericht, den Schilter seiner Ausgabe von Königshoven beigedruckt hat, und die andren finden sich, theilweise wenigstens, (fol. 48b 52b und 201ª - 205b) bei Meyer vor. 2

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Aus den älteren Zeiten kommen in der Imlin'schen Chronik nur sehr wenig Stellen vor die wir bei ihren bereits ge- druckten Vorgängerinnen nicht wiederfänden. So die inte: ressante Stelle über König Dagobert, bei Gelegenheit des Baues seines Schlosses Eyssenburg, bei Rusfach, und seiner

Siehe Königshoven's Chronik von J. Schilter, p. 913-945. 2 Meyer, Chronique de Strasbourg, p. 98-108..