S in Stockholm den Orden Karl's XIII., den höchsten Grad der dortigen Freimaurerloge, erworben hat, ist mit seiner Gemahlin nach Kopenhagen zurückgekchrt und wird demnächst an die Spitze der dänischen Logen treten. Die Reife deb Königs nach England ist aufgege ben; die Abreise geradeswegs nach Griechen land erfolgt erst im Dezember. Die zweijäh rige Entlastung der westindischen Inseln ist unanmchr vom Reichstage zum Gesetz erhoben worden Die Eisenbahn von Kopenhagen südwarts über die Insein Falster und Lag land soll bis zum Hafen Rödby verlängert werden und letzterem gegenüber auf Fehmarn tine deutsche Eisenbahn ausmünden, welche ron Hamburg über Segeberg dahin geführt wird Der Rabbiner der großen Synagoge in Berlin erhätt ein Gehalt von $20,600. Der Stand des Pauperïmus in Eng land ist ersichtlich aus einem Bericht, der auf Anordnung des „House of Commons“ gedruckt worden. Darnach befanden sich in den 647 Gemeinden Englands in der ersten Woche des Augusts dieses Jahres 903,277 Arme. Die „Ostpr. Zta.“ erzählt von einem gegenwärtig in Königoberg anwesenden musi talischen Wundertinde, welches Jeden, der Gelegenheit gehabt, es zu sehen und auf dem Pianoforte spieten zu hören, in Erstaunen ge fetzt habe. Das Kind, ein Mädchen von vier Jahren und einigen Monaten, kenne keine Note, habe aber schon im zweiten Jahre seines Lebens ein ganz besonderes Interesse für Mu— sit gezeigt und stundentang dem Unterricht der älteren Geschwister gelauscht. Nach zurück gelegtem zweiten Jahre habe es angefangen auf dem Instrument zu klimpern, und nach Kurzem alle Stücke, welche es kurz vorher ge hoört hatte, gespieit. Jetzt im fünften Lebens jahre habe es bereits eine solche Fertigteit er langt, daß es lange Piecen, Ouverturen und dgl. m., die ihm vorgespielt werden, möglichst richtig nachspiele. Der Ladsfer'sche Antrag betreffs der Ueberweisung der gemeinsamen Gesetzgebung her das aesammte bürgerliche Recht, das Strafrecht und das gerichtliche Vetsahren, einschlielich der Gerichtdorganisation. an die Be -ufsichtigung und wesengrung tens des Neiches ist in dritter Lesung definitiv ange nommen worden. Unter den während dieser Debatte gehaltenen Reden war besondero glänzend die des badischen Abgeordneten Eck hardt. Lebhafter Beifall begrüßte ihn, als er mit den Worten schloß: „Es ist ein Wahl spruch unseres Kaisers, „gemeinschaftlich vor wärts Die Nation ist diesem Wahlspruch gefolgt und diefer Wahlspruch ist audgeführt worden zum Segen und zur Einigung Deutsch lands! Hat er sich aber damals bewährt, meine Herren, so wird und muß er sich auch bewähren zur Entwicklung des jungen deut schen Reiches In diesem Sinne möchte ich meinerseits sagen, meine Herren: Ja, ge meinschaftlich!“ aber gemeinschaftlich „Vor-- wärts Die Post in Deutschland (fo lesen wir in einer Correspondenz; des New Yorker De—- motrat) unterzieht sich jetzt sich auch Einzieh g von Schuldbetragungen (Wechseln, Rech-- Mgen u. s. w.) bis zu 50 Thalern. August Neumayet, Praktikant in dem Handlungohause Ferdinand Strohmayer in Wien, wurde am 21 Ottober dieses Jahres von seinem Dienstgeber beauftragt, 128 fl. an ein befreundetes Haus zu zahlen und weiters eine Anweisung von 2000 fl. einzucassireu. Neumayer, durch das viele Geld gebiendet, machte einen Ausoflug nach Linz, warf sich dort in die Arme liederlicher Mädchen und iburde, als er eben im höchsten Glücke schwelg te, von der Sicherheits-Behörde aufgegriffen und nach Wien eingeliefert. Man fand in seinem Besitze noch 1798 fl., diese wurden dem Herrn Strohmayer zurückerstattet. Ein ver gnügter Abend hatte dem jungen Manne 128 fl. gekostet, und für diesen Einen Ab nd wird er sechs Monate im schweren Kerter bü ßen. Er wurde wegen Verbrechend der Ver untreuung zu dieser Strafe verurtyeiit. Die Weinlese in Oesterreich-Ungarn ist beendet und übertrifft das Ergebiß in quan titativer Bezichung selbst die kühnsteu Erwar tungen. Weinbauern, die im Vorjahre kaum 40 —SOO Eimer aufbrachten, schätzen ihr diedjahriges Erträgniß auf 1000 mer und darüber, so daß sich in allen Pro ductionsgegenden Mangel an Gebinden gel tend macht und Most zu gedrückten Preisen ausgeboten wird, um Platz zu gewinnen. Be züglich der Qualität wäre heute ein endgülti— ges Urtheil noch verfrüht. Nach den Versiche rungen der Producenten wäre der heurige Wein nicht schlechter als der vorjährige, was allerdings nicht viel sagen will, da man seit dem Jahre 1868 keine guten Weine erzielte. Für den Fremdenzuzug zur Audsstellung in Wien im Jahre 1873 werden im Auslande umfassende Vorbereitungen getroffen. Der betannte Unternehmer der großen Touristen züge aus England nach allen Welttheilen, Herr Thomas Cook, Herausgeber der Touri sten-Zeitschrift,Coot's Excursionist'“, will im Jahre 1873 Vergnügungszüge zur Weltaus stellung veranstalten Herr Coot jun. befin det sich jetzt in Wien, um die ersten einleiten den Vorbercitungen für sein Unternehmen zu treffen, und hat sich für diesen Zwect auch be reits mit der General-Direktion der Ausstel lung in's Einvernehmen gesetzt. Die Berliner Volkoztg. schreibt: „Das Schillergitter, bez. die an demselben vorge-- kommenen Beschädigungen haben zu mannig-- fachen Anklagen gegen die gemeine Zerstö rungosucht unseres Pöbels Veranlassung ge geben. An jenen Beschädigungen trägt aber, wie die Nordd. Allg. Ztg. hört, strafbarer Muthwille nicht die Schld Ein großer Theil der Rosetten und Blätter an dem Gitter soll don Zint sein, welched bei nur einigermaßen starter Berührung leicht bricht, so daß ein un bedachtes Anlehnen an das Gitter, ein stär keres Austreifen an dasseibe schon eine Beschä digung herbeiführen tann. Daß die meisten der bis jetzt vorgekommenen Beschädigungen des Gitters von Zufälligteiten herzuleiten sind, dürfte schon der Umstand beweisen. daß die Iroße Mehrzahl der abgebrochenen Stücte an n Gitter liegen geblieben sind und in Ge—- ahrsam genommen werden tonnten Am 9. Nov. wurde die Auktion derDoub letten des tönigl. Kupferstich Cabinets in Berlin geschlossen. Der getammte Erlöd be trgt 17,600 Thaler. Für einzeine Stücke wurden 125, 170, 260 Thaler und darüber gezahit, so für Rembrandi's Portrait 360 Thir., und für das sogenannte Hundertgul denblatt desseiben Meisters, obwohl fast nur eir Spattenhild neben dem im Cabinet be findlichen kostbaren Exemplar, 762 Thaler. Ua iuge waurcn aus auen Theilen Europa'o ertheilt, selbst aus Amerita. Die Pocken-Epidemie hat jetzt fast alle Dörfer der Umgegend Berüins erfaßt und fordert zahlreiche Opfer. So sind in Zehlen dorf allein in wenigen Wochen 42 Personen dieser Krankheit erlegen. Sultans vertündet, nach welchem tein Prozeß verzögert werden, kein Kichter eine Bestechung annehmen darf und einem jeden Unterthan, wenn er Klage führen will, der Weg zum Sul tan offen steht Die feierliche Ueberreichung des golde nen Vließes an Herrn Thiers fand neulich Abends zu Versailles in sehr einfacher Weise statt. Zwei hochbetagte Greise, der Fürst von Ligne und Herr Guizot, waren die Pathen des neuen Ordenoritters, und Herr Olozaga vertrat bei der Feierlichkeit, welcher die Mini ster. der Großtanzler der Ehrenlegion und ei—- nige persönliche Freunde des Präsidenten der Republit, wie die Herren Mignet und Bar thelemy Saint-Hilaire, beiwohnten, den Kö— nig Amadeus. Der spanische Botschafter em pfing als Gegenaudzeichnung das Großtkreuz— der Ehrenlegion, weiches ihm schon im Jahre 1847 bei Gelegenheit der spanischen Heirathen verliehen worden war, das er aber bidher nicht tragen tounte, weil die Verleihuug in Folge spterer Ereignisse nicht vorschriftomaßig in die Register der Ehrentegion eingetragen wor den war. An die Ceremonie schloß sich ein Diner. nicht bloß 54.000 Wohnungen teer, sondern der französischen Hauptstadt wird es über haupt schwer, ihr frühcres heiteres und glän-- zendes Ausschen wieder zu gewinnen. Im Vergleich zu früheren Zeiten ist dadselbe be sonders des Abends still und düster zu nennen. Was man schr vermißt, ist die ehemalige so großartige Erleuchtung der Läden und Stra ßen. Die ersteren suchen Ersparnisse zu ma chen und zünden fast alle nur den dritten Theil ihrer Gablampen an. Von den Straßenla ternen werfen die, welche angezündet werden, viel weniger Licht wie früher, ünd F zum we nigsten wird gar dicht angestecktt. In allen Hauptistraßen wird dann die Hälfte der bren nenden Laternen ausgelöscht, und die kleinen bleiben aanz unerleuchtet. Die Dunkelheit, in die man Paris versetzt, verschafft jedenfalls der Stadtverwaltung Ersparnisse; sie nützt aber auch dem Raubgesindel, welches sich des Nachts auf den Straßen herumtreibt, und die nächtlichen Angriffe auf Personen und die Dicbstahle sind zahireicher, als sie es seit Menschengedenten waren. Das Michigan Journal schreibt: Ein alter Israelite, der an der Ecke von Randolph und Michigan Grand Avenue einen Staud hat, wo er 1001 Artiteln vertauft. taufte ge stern für einen Dollar eine silberne Uhr, aber „ungeschen Er dachte, einen famosen Han—- del gemacht zu haben, rief aber, nachdem er die Uhr geöffnet hatte. erbost aus: „Gott. ie haißt, werden Se mer doch vertooft haben A Watsch, was hat tkeine Gotz.“ Der Mann wollte nämlich demit nur bemerten, daß die Uhr lein Wert mehr hatte Gotz, Eingeweide ist bei der Uhr das Werk Celegr. Depeschen. Deutschland. Berlin, 4. Dez. Landtags-Verhandlungen. Hr. Delbruck legte im Landtage einen Ge— setzentwurf vor, welcher den Zweck hat, die auf den ärmeren Klassen lastenden Steuern zu erleichtern. Die Mahtl- und Schiachtsteuer soll ganz aufgehoben und noch andere wich tige Steuet Ermäßigungen vorgenommen werdet. England. London, 8. December, Mitternacht. Alle Klassen der Bepötkeruug, einschließlich der Arbeiter, hielten öffentliche Versammlun gen, wobei Beschlüsse angenommen wurden, welche das innigste Mitleid für Seine König liche Hoheit ausdrücken. London, 9. Dez., lUhr Nachmittags. Der Zustand des Prinzen von Wales. Soeben ist folgende amtliche Bekannt machung öffentlich angeschlagen worden: „Sandringham, 9. Dec Der Prinz war heute Morgen ruhiger. Seine Fieberanfätle lassen nach und er ist nicht schwächer ge worden.“ Seine jüngeren Geschwister, Prinzessin Beatrice und Prinz Leopold, so— wie die Kinder des Patienten sind an dessen Krankenbett berufen worden. Auch der Her—- zog von Cambridge ist nach Sandringham geeitt. Der Erzbischof von Canterbury er suchte die Geistlichteit, fur Wiederherstellung des Prinzen zu beten. Seit ein Schein von Hoffnnng vorhanden ist, hat die Aufregung sich gesteigert. London, 9 December, 11 Uhr Abends. Nach dem officiellen Bulletin von heute Abend 10 Uhr hat der Prinz seit Mittag ge schlafen; die Symptome sind aber nicht besser. Mehrere öffenttiche Festlichteiten sind in Folge der Krankheit des Prinzen aufgeschoben wor den. Telegraphisten-, Strite.“ Decr Lnsstand der Telegraphisten hat in Liverpool bereits begonur, wodurch die Be förderung der Depeschen verzögert wird. Der Dampfer „Nina,“ von New-Yort nach Cardiff bestimmt, wurde auf hoher See seinem Schicksale überlassen. Die Mannschaft wurde durch den Dampfer „„Aleppo“ von 80- ston gerettet und nach Liverpool gebracht. Der Ausostand der Telegraphisten dehnt sich über alle größeren Städte aus und droht große Unannchmlichkeiten zu bereiten. London, 9 Dez. Das „Echo“ sagt, Frankreich werde sich nächstens von dem Handeiovertrage mit Bel gien lossagen. In die Universität zu Edinburgh sind bei der letzten Prüfung 28 Damen aufgenommen worden. SEir Charles Dike erwiderte einer Deputa tion, welche ihm eine Adresse überreichte, daß er seine öffentlichen Vorträge einstellen werde, bis er seine Constituenten in Chelsea angere det habe. Beclin, 10. Dez. Die Ankündigung, daß eine Flotte in Be reitschaft stehe, um nach Süd-Amerita abzu segein, fand bei den Mitgliedern der conser vativen Partei keine günstige Aufnahme. Frankfurt, 11. Dez. Ein weiterer Friedensvertrag unterzeichnet Die Bevollmächtigten Frankreichs und Deutschlands haben heute einen weitern Frie denovertrag unterzeichnet. Schweiz. ete 11. Dez. Einführung der Civil-Ehe. Das Gesetz, welches bürgerliche Trauungen als gültig ertlart, ist vom Bundesrathe ange nommen worden. Frankreich. Paris, 9. Dec. Bei der gestrigen zweiten Unterredung mit Thiers erklärten sich die Prinzen von Or leans bereit, vorläufig von Beanspruchung ihrer Sitze im Parlament abzustehen. Strenge Kälte. Wir haben äußerst kaltes Wetter. Der Ther mometer zeigt 13 Grad unter Null und die Seine ist zugefroren. Nächste Woche werden in der Rationalver sammlung die Gesetzentwürfe für Einsührung des Militärzwangs und Erlassung einer all gemeinen Amnestie eingebracht werden. Die National-Versammlung. In der National-Versammlung war heute wieder große Aufregung, Der Deputirte Or dinaire griff die Begnadigungs- Commission wegen Abweisung des Gnadengesuches der Communisten an, stieß aber-obgieich ihm seine Freundeßeifall tlatschten —auf heftige Oppo sition, welche schließlich zu einer solchen Un ordnung führte, daß die Verhandlungen tem porär suspendirt werden mußten. Als die Ruhe wiederhergestellt war, ließ man den Ge genstand fallen, worauf der Finanzminister den Gesetzentwurf für Erweiterung der Noten- Circulation der Bank von Frankreich auf drei Millionen Franken vorlegte. Paris, 10. Dez. Thiers will zu Gunsten des Her zogs von Aumale abdantken. Es steht eine Aenderung in der französischen Regierung bevor. Thiers will die Präsident schaft zu Gunsten des Herzogs von Aumale niederlegen. Er hat mit ·dem Herzog ein hierauf bezügliches Uebereinkommen getroffen und alle einflußreichen Mitglieder der Rechten sind damit einverstanden. Die Prinzen von Orieans werden ihre Sitze in der National- Versammiung nicht einnehmen, bis dieser Plan durchgeführt ist. Alle Einzelnheiten sind bereits abgemacht. Die Veränderung wird der Unfahigtkeit des Herrn Thiers, der Rechteu läänger Widerstand zu leisten, und seiner Furcht vor der beständig wachsenden Macht der Imperialisten in der Arme zuge schrieben. Paris, 10. Dez. Das Wetter ist hier äußerst kalt. Der Thermometer zeigte 214 Grad O. unter Null. Der Seinefluß ist mit einer schwachen Eis kruste bedectt und ein tiefer Schnee hindert den Eisenbahnvertehr England. London, 10. Dez. Der ZustanddesPrinzenvon ales. Der geschwächte Zustand des Prinzen von Wales Gedärm-Blutungen und -Geschwü ren zuzuschreiben. Man befürchtet, daß einer der Gedärme durchfressen ist. In diesem Falle würde der Tod, wie bei Earl Chesterfielid, plötzlich eintreten. London, 10. Dec. Abends 11 Uhr Die Leibärzte des Prinzen von Wales haben folgende Bekanntmachung erlassen: „Sandringham den 10., Abends 10.30 Der Prinz war heute Abend unruhig und die gefahrlichen Symptome seiner Krankheit haben noch nicht nachgelassen. Der hinfallige Zu stand des Patienten verursacht eine peinliche Angst und London wie das ganze Koönigreich ist in großer Aufregung. Sandringham, 11. Dez. 1 Uhr 30-Min. Morgens. Der Prinz von Wales schlief ein wenig; es hat sich aber immer noch keine Aenderung in den Krankheits-Symptomen gezeigt. London, 11. Dez., Nachm. 3 Uhr. Der Zustand des Prinzen von Wales. Ein Telegr·mm, datirt Sandringham um 1 Uhr heute Nachmittag meldet, daß man aus der Trauer, welche daselbst herrsche, schließen tönne, daß der Prinz seinem Ende nahe sei. Ein Courier, welcher das Krankenzimmer kurz nach Mittag verließ, erklärte in London ganz unverhohlen, daß er bei seiner Rückkehr Seine Königliche Hoheit nicht mehr am Leben zu treffen glaube. Offenbar ist jede Hoffnung anfgegeben. Gestern wurde in verschiedenen Kirchen und Synagogen für den Prinzen ge— betet. Weit und breit zeigt sich tiefer Gram und Unbehaglichkeit und die Geschäfte sind fast im ganzen Lande eingestellt. Die Morgen- und Abend-Journale geben jede Stunde Extrablätter heraus und wo im mer eine offizielle Bekanntmachung angeschta gen wird, sammein sich große Voikogruppen, welche dieselben nmit Spannung lesen. Nachmittags 3Uhr. Es heißt, daß der Prinz seit dem 1. d. Ms., mit einer ein zigen Auönahme, nicht beim Bewußtsein ge wesen sei. Sandringham, 11. Dez., Abends 11 Uhr. Der Zustand des Prinzen von Wales ist unverändert Gladstone des Jesuitismus be schuldigt. Die englischen Tageoöblätter enthalten eine Correspondenz, zwischen Herrn Whalley und Herrn Gladstone über die Frage: ob letzterer ein Mitglied der römischen Kirche sei und un ter Controlle der Jesuiten stehe. Gladstone sagt entrüstet, wenn der Premierminister des Landes cin Mitglied der römischen Kirche wäre und dies nicht nur nicht zugestehen, fondern sich äußerlich den Anschein geben würde, als ob er einer andern Confession angehöre, so würde dies nicht allein im jetzigen Augenblick, sondern auch für spätere politische Parteien von der groößten Wichtigkeit sein, indem er sich dadurch als die gemeinste Kreatur im Kö— nigreich zeigen würde, für welche sofortige Aüsstoßung aus dem Amte die geringste Strafe sein sollte. London, 11. Dez. Der Ausstand der Telegraphisten dauert fort. Da eine große Menge Depeschen auf Beförderung warten, so wird die Sache höchst unangenehm. Spanien. New York, 11. Dee. Spanien nimmt eine drohende Haltung gegendie Ver Staaten ein. Eine Specialdepesche von London meldet, daß Madrid nach Empfang der Botschaft des Prästdenten Grant, resp. des auf Cuba be—- züglichen Theileo dersetben, in ungeheure Auf regung versetzt worden sei. Die spanische Re gierung ist entschlossen, eine entschiedene Stel lung einzunehmen und es wurden sofort zwei weitere Generale mit 4000 Mann Verstär tt und 4 Panzerschiffen nach Cuba abge- Hict. Die Frage der angeblichen Neutralitätsder etzung durch die Ver. Staaten (Cuba gegen über) wurde am 6. December in einem Mini sterrathe besprochen, nach dessen Beendigung Depeschen an den spanischen Gesandten in Washington abgeschictt wurden, welche wich tige Instruktionen in Bezug auf die Stellung der beiden Mächte in der cubanischen Angele-- genheit enthaiten sollen. Man glaubt, daß die Haitung der ameritanischen Regierung vou bedeutendeim Einsiuß auf die Entscheidung der Genfer Conferenz sein witd. Nußland. St. Petersburg, Dez. Toast des Czaaren auf den deut—- schen Kaiser. Am Donnerstag feierte der am 7. Dezember 1769 von der Kaiserin Catharina gestiftete St Georges Orden seinen Jahredstag Bei einem Abends abgehaltenen Bankett, welchem der Czaar und die höchsten Würdenträger des Reiches beiwohnten, brachte der Czaar einen Toast auf den deutschen Kaiser aus, worin er die Hoffnung aussprach, daß die zwischen ihm und diesem Monarchen bestehende Freund schaft ihr ganzes Leben lang bestehen, ünd daß dieselbe auch auf die küuftigen Generationen übergehen möge. Die zwischen den Armeen Deutschlands und Rußlando bestehende brü— derliche G.sinnung werde bewahrt bleiben und werde die beste Garantie für Ausrechterhaltung ded Friedens und der gesetzlichen Ordnung in Europa bilden. Egypten. Alexandrien, 10. Dez. In hiesiget Stadt sind mehrere Cholerafãlle vorgekommen. Indien. London. 11. Dez. Eine Depesche von Bombay sagt, daß die Cholera unter den Eingeborenen in Lucknow und Umgebung furchtbar aufräume. Aus der Bunndeshauptstadt. Washington, 9. Dez. Einflußreiche pennsylvanische Congreßleute sagen, daß Sprecher Blaine im Jahr 1872 von ihrem Staate als Vice-Prasidentschaftö- Candidat vorgeschlagen werden werde. Im Senat wird nächstens ein Antrag auf Revision der Münz-Gesetze gestellt werden Der Inlantsteuer- Commissär hat B Car roll als Assessor von Missouri ernannt. Washington, 10. Dez. Die Unterhandlungen wegen eines Handels vertrago zwischen den Ver. Staaten und Spa nien werden bald zum Abschlusse gebracht werden. Mehrere Congreßmitglieder bemühen sich, eine Aenderung in Betreff der Geueral-An waltstelle zu Wege zu bringen. Der von Senatar Edmunds eingebrachte Gesetzentwurf für Regutirung des Civildien stes bestimmt, daß alle Ernennungen, mit Ausnahme der Postmeister und solcher Beam ten, deren Ernennung dem Präsidenten zu kommt, von einer Prüfung der Bewerber ab hängig sein sodllen. Fur die Prüfung sollen Commisäre auf die Dauer von 5 Jahren er nannt werden, welche jedoch von dem Präsi— denten mit Zustimmung des Senats schon früher abgesetzt werden tönnen. Senator Cragin hat einen Gesetzentwurf für strenge Vollstreckung der Gesetze gegen Vielweiberei und für Reorganisirung der Mi—- liz im Territorium Utah eingebracht. New York. New Hork, 9. Dez. unterdrückung der Sonntags- Parade. Der Polizeiauoschuß faßte gestern folgen den Beschluß: Beschlossen, den Superintendenten anzu-- weisen, die Beamten der Internationalen Ge sellschaften in Kenntniß zu setzen, daß der be absichtigte Umzug der Gesellschaften am näch sten Sonntage nicht erlaubt ist. Die Parade oder Demonttrac muß. wetue r ih gehen soll, an einem andereu Sonntage abgehalten werden. Der Supe rintendent erhält die Weisung, die nöthigen Vorkehrungen zu treffen, um die Parade am Sonntage zu verhindern, falls die Gesellschaf ten auf ihrem Umzuge an jenem Tage bestehen sollten. New YHork, 9. Dez. 800 Mann Polizisten sind auf morge in den Dienst beordert, um, weun nöthig, die Parade der Internationalen zu verhindern. Die Handelskammer beabsichtigt, den Platz, auf welchem das Postamt steht, behufs der Er richtung eines neuen Börsen-Gebäudes anzu kaufen. Ein ehemaliger Clerk Connol—- ly's versucht Selbstmord. Samuel I. Andersen, 60 Jahre alt, durch schnitt sich im Tremont-Hause mit einem Ra sirmesser die Kehie, wird aber gerettet werden tönnen. Er war einst Buchhalter bei Con trolleur Connolly und sagt, daß er durch Geld versprechungen bewogen worden sei, dem 7ver Comite die Beweise fur die Schuld Connolly's au die Hand zu geben; dadurch daß er den versprochenen Lohn nicht erhalten, sei er in Armuth gerathen und zu dem verzweifelten Schritt bewogen worden. Störung im Postverker mit Havana. Der Präsident der Havana Dampfschiff fahrts-Gesellschaft verweigert die Beföroerung von Zeitungen nach Havana, weil die spani schen Behörden die Einfuhr aufreizender Do tumente auf's strengste verboten habe. Eine Klage wegen übermäßiger Frachtan rechnung der Erie-Eisenbahngesellschaft ist von den Gerichten in Rew Jersey gegen die Ge-- sellschaft entschieden worden. Es sollen noch 150 weitere Klagen der Art vorliegen. Pennsylvanien. Philadelphia, 9. Dez. Das „Miners Journal“ (Pottoville) sagt, daß ein Auostand der Kohlengräber in jetziger Zeit nur von Vortheil für die Grubenbesitzer sein würde, welce für lange Zeit mit Kohlen versehen seien. Philadelphia, 10. Dez. Letzte Woche starben 198 Personen an den Blattern, 34 weniger ald letzte Woche. Massachusetts. Boston, 9. Dez. Das Bankettzu Ehren des Gro B fürsten Alexis, welches heute Abend im Revere House abge halten wurde, war brilliant. Robert C. Winthrop, welcher das Präsidium führte, hielt eine für Rußland und die hohen Gäste sehr schmeichelhafte Rede Er sagte, es gereiche Boston zum Vergnügen, ein Mitglied der Fa milie des Czaaren zu bewillkommnen. Dabei erwähnte er das Vermitttungoöanerbieten des russischen Kaisers im Kriege von 1812, die uns während des letzten Rebellionskrieges ge zollte Sympathie und die Ehre, welche von Rußliand unserem Helden Farragut erwiesen wurde, und schloß mit folgenden Worten: „Freudigst benützen wir den ersten Besuch eines Mitgliedes der kaiserlichen Familie, um zu zeigen, wie sehr wir die Freundschaft und den Frieden schätzen, welcher zwischen den bei den Ländern existirte; und wir hoffen ernstlich, vertrauen darauf und beten zu Gott, daß die ser Friede auf immer ungestört bleiben möge.“ Winthrop schlug vor, eines auf die Gesundheit des Kaisers von Rußland zu trinken. Es wurde stehend getruntken, während Gilmore's Musikchor eine russische National- Hymne spielte. Alexis trank hierauf auf die Gesundheit des Prasidenten der Ver. Staaten und Winthrop stieß auf die Gesundheit des Großfürsten an, worauf Letzterer erwiderte: „Ich dante Ihnen für die freundliche Weise, in welcher Sie mir zugetrunten haben und schätze mich glüdlich, in der alten Stadt Boston zu sein —dem Kind des Kindes, welches in die Wiege der Freiheit gelegt wurde und bald zu einem Riesen heran wuchs, vor welchem Alle Achtung haben und den jede Nation sich glücküch schätzt, ihren Freund nennen zu tönen—und in Gegenwart berühmter Manner, deren Thaten eine der gläänzendsten Seiten der Geschichte der ameri tanischen Freiheit füllen, und welche zeigen, daß der Kiese hier ist Meine Herren, ein Hoch der Zukunft Bostons!“ Hierauf folgten noch Reden von Gouv Clafflin, Mayor Gaston und mehreren ande ren Herren, und es war Mitternacht ehe die Gesellschaft sich trennte. Californien. SanFranziöco, 9.Dez Botschaft des Gouverneurs. Heute wurde Gouvernör Newton Booth feierlich in sein Amt eingesetzt. In seiner Antrittobotschaft empfichit er, daß die Fracht caten und Passagierpreise der Pacific-Bahnen durch die Gesetzgebung regulirt werden; ferner empfichlt er die Widerrufung des Gesetzes, welches Counties ermchtigt, den Eisenbahnen Süubsidien zu bewilligen; ferner die Zulassung farbiger Kinder in die öffentlichen Schulen und tin Eirschreiten des Congresses, wodurch die Chinesen Einwanderung beschräutt, die Chinesen jedoch in diesem Lande gegen Gewalt eschützt und als berechtigt erklärt werden hien vor den Gerichten Zeugniß abzulegen. Stadt Chicago. Chicago: Entwicklung, Zerstörütig und Wiederaufbau der Wunderstadt“, wird Ende dieses Monats im Selbstverlage von E. Schlaeger und E. Sceger (an der Redaktion der,„ll. Staatoztg.“ betheiligt) erscheinen. Die Nachfrage nach diesem ersten größeren, 200 Seiten starken Werke in deutscher Spra che über die große Katastrophe ist bereito eine so starte, daß wir, um die Auflage danach be messen zu können, um frühzeitige Einsendung der Bestellungen entweder direkt an den Un—- terzeichueten, oder, soweit dies den Betreffen den bequemer ist, an die Reisenden der „111. Staairsztg.“ Rrsuchen müssen. Der Preis ist dl. E Seeget,. „Illinois Staatozeitung.“ Diẽ County-Commissäre. Commissr Hitchcock voin Reglement-Comite reichte den Entwurf des Regiements der County-Commissre ein. Derselbe stimmt im Wesentlichen mit dem Reglement des Super visoren- Ratho überein, mit Ausnahme der Bestimmung ün Betteff der Befugnisse der einzelnen Comites Außerdem ihütde fotgen der Zusatz gemacht: Reglement 12. Alle Comites müs sen ihre Berichte, welche stets von einer Mehrzahl der betr Comite-Mitglieder un terzeichnet sein müssen, schriftlich einreichen. Kein Comite hat das Recht, die Bezahlung irgend einer Rechnung gegen dad County auzuordnen Es muß dies stetb durch ein Quorum der County-Commissäre in öffent licher Sitzung geschehen. Däs also amendirte Reglement wurde an genommen und der Druck von 200 Exempta ren desselben angeordnet. Hierauf wurden die verschiedenen von den County-Commissren zu besetzenden Aemter nebst Angabe der damit vertnüpften Gehälter verlesen, woraus sich ergab, daß die Contracte der meisten Beamten erst im nächsten Herbste ablaufen. Das Besetzen der vacanten Aem ter und die projectirte Gehaltoverminderung wurde dem Justiz-Comite zur Begutachtung überwiefen. Als Versammlungszeit der County-Com missäre wurden die Stunden von 2 bis õ Uhr Nachmittago festgesetzt. Hierauf würden die ständigen Comites ver lesen. Dieselben sind wie folgt: Justiz Comite: Hitchcock, Ashton und Harris. Finanz Comite: Herting, Harrison und Talcott. Comite für Erziechungöwesen: Harrison, Hitchcoct und Stearns. Cömite für Beziehungen mit der Stadt: Ashton, Pahlmann und Harris. Comite für öffentliche Gebaude: Talcott, Ashton und Crawford. Comite für Steuerausgleichungen: Stearns, Lonergan und Pahlmann Comite fur Armenpflege: Harris, Herting, und Lonergan Comite für Hospital-Verwaltung: Loner— gan, Herting und Joues Comite fur Retiamationen: Jones, Talcott, und Roelle. Comite für Gefängniß-Verwaltung: Kelly, Roelle und Jones. Comite fur Landstraßen und Brücken: Pahlmann, Crawford und Kelly. Comite für Licensen: Rolle, Harris und Keliy. Cömite für Towns ur d Town-Rechnungen: Crawford, Harrison und Stearns Dem hierauf eingereichten Berichte des County-Hospital-Verwalters entuehmen wir Folgendes: Am 1. Dezember 1870 waren im County-Hospital 115 Patienten. Seit dieser Zeit fanden dort 1700 Patienten Aufnahme. 1615 wurden während derselben Periode theils geheilt, theils auf dem Wege der Besse rung entlassen und 159 ftarben, so daß sich am 1 Dezember d. I. 141 Patienten in der Anstalt befanden. 127 Geburtsfalle kamen in dem angegebenen Zeitraume im Hospitale vor Von den Verstorbenen waren 17 sterbend in's Hosdital gebracht worden und 12 in Folge von Unfällen gestorben. Die aus dem im Hospitale von Reconvalescenten verfertigten Ärbeiten und aus-·dort gehaltenen medizini schen Vorlesungen erzielte Summe betrug 51,597.03. Hiervon wurden 51,533.49 ver audgabt, so daß sich ein Ueberschuß von 563 54 ergibt. Der Bericht wurde an das betreffende Co mite verwiesen. Ebenso der Bericht des County- Arztes und der des County-Agenten. Letzterem entnehmen wir folgende Einzeln heiten: Die Feuerobrunst hat alle Bücher des County Agenten zerstört So weit derselbe ermittein konnte, waren während des Jahres Dnantitäten Lebenomittel zur Ver folgende I cch. 112,992 Pfurd; theitung getommen: gue. 177 1293: Brod, 87,650; Kaffee, 983; ew,. Thee, 300; Zucker, 300; 5171 Bushel Kar-- toffein, 68 Faß Mehl, Gewürze u. s. w., im Werthe von 5123.30. Außerdem wurden 800 Pfund Seife und 4398 Paar Schuhe vertheilt. Die Anzahl der von dem County Agenten ausgestellten Eisenbahnpässe tounte dieser nicht angeben, da er unmittelbar nach der Kata-- strophe weder Zeit noch Bucher hatte, die nö thigen Eintragungen zu machen. Er hat ge-- genwärtig einen Baarvorrath von 8119.50. Während dieses Winters werden durch das County fkeine außerordentlichen Unterstützun gen verabfolgt werden, da das Central Hulfo- Comite die ganze Armenpflege üubernommen hat, Der hierauf eingereichte Mouatobericht (per September) ded County-Schatzmeisters weist Folgendes nach: Baarvorrath am 1. Sept.'7l $306,775.67 Einnahmen per September 118,445.06 Zusammen 85425,220.73 Ausgaben. 898,860.67 Baarvorrath per Ende Sep tember; 8526,360.06 Bonds Vorrthige Bonds per 1. Sep tember. 891,101.44 Hiervon ausgegeben 2 72,512.38 Bilanz per Ende September $lB, 589.08 Jahresbericht desCounty--Schatz meisters. Baarvorrath am 31. Dez. 1870 31,868.47 Betrag der Steuerumlagen pet is7oo 1,345,544.02 Durch verschiedene Personen daeppelt bezahlt. 343.35 Baar von W. A. Thomas 17:50 Baar vom County-Agenten. 100.0 C Baar vom Comite für öffentliche Gebäude 52.04 Baar von Wm H. Dixon. 11.30 Baar von dem Clert der Su perior Court 279.10 Temporaröb Anlehen. .1200,000.00 Umgesetzte County Coupon- Orderb. .400,000.00 Daniel Worthington. 12.50 Thomad O. Obsborne 1;440 04 3. B. Sullivan Wm. H. Dixon 631.00 Nuckstandige Steuern von 1870 7125 Rüctstandige Steuern von 1869 768 52 Rüstvergüterte Staatoösteuern. 368 69 Rückvergüterte Townsteuern. 927.24 Lieenzen 1260.00 Zusammen 81,983, 706.12 Zuviel vereinnahmte Gelder und Rückvergütungen 84,083.63 Zuviel vereinnahmte Gelder und Rückvergütungen per 1870 84,083.63 Rrovision der Town--Collectoren 47,816 30 Bond-Fond 180,756.35 Ausgaben laut Bericht per Marz 77,947.35 Ausgaben laut Bericht per Juni .387,844.38 Ausgaben laut Bericht per September .810,033.93 Ausgaben laut Bericht per Dezember .396,860.67 Zusammen 851,957, 346.06 Baar-Vorrath 18,589.06 Der Bericht wurde angenommen. Hierauf wurde die Resignation des Polizei- Commissaro Brown angenommen. Die Wahl seines Nachfolgers wnrde auf unbestimmte Zeit verschoben. Hierauf er—- folgte Vertagung. In der gestern Nachmittag abgehaltenen Sitzung der County-Commissre waren fol—- gende Herren zugegen: Anthony Crawford, Harris, Harrison, Herting, Jones, Pohlmann, Rölle, Stely Stearns uud Talcott. General White, der regulre Vorsitzende, prsidirte Der vierteljährliche Bericht des Verwalters des Armenhauses, wurde entgegengenommen. Wir entnehmen demselben Folgendes An— zahl der Insassen dieser Anstalt am 1. Sep—- tember 1871: 511. Seitdem warden 311 Personen in die Anstalt aufgenommen und 300 aus derselben entlassen. Die durchscynitt liche Anzahl der Insassen war 405 Unter den gegenwartig in der Anstalt befindlichen Insassen sind 216 Geisteoskranke. Während ded Vierteljahred kamen 24 Todes- und 8 Ge burtofalle in der Austalt vor. Aus den in der Anstalt fabricirten und in diesem Quartale ab gesetzten Gegenständen wurde die Summe von 309 erlöst. In der Kasse der Anstalt befand sich zu Anfang des Vierteljahred die Summe von 544 66. Audsgegeben wurden im Laufe des Vierteljahres ʒlB4, mithin belief sich der Cassa-Vorrath am Ende deo Vierteljahres aus 51169.66 Der Bericht wurde an's Comie fur Armenpflege verwiesen. Hierauf wurden die Bonds des neuerwähl ten Comite-Schatzmeisters Julian T. tumsey eingereicht und an's Zustizcomite verwicsen. Sodaun wurde der Jahred Bericht des Herrn Albert Lane, des County-Superinten tendenten der Freischulen verlesen: Es wurde in demselben mitgetheilt, daß alle Akten des County-Superintendenten durch die Feuers brunst zerstört wurden. Aus dem Audweis über die Finanzen des County-Schulfondo er helit Fotgendes: detinad Baarvorrat am 13. Dezembcr—- 1870 e ererie d 184.79 Betrag der allgemeinen Schul steuer 60,617.63 Zinsen des allgemeinen Schui fonds 3,675 05 Zinsen des County-Schulfonds.. 526.08 VBetrag der Strafgelder 2,584.97 Betrag des County-Schulfonds. 1,100.00 Zusammen.. $68,688.54 Passiva. Deficit am 13. Dezember 1870... 8 28.05 Betrag der durch die Town-Schatz meister für Schulzibecte veraud gabten Summe 62,260.03 Meine Provision. 1,322.89 AufConto deo allgemeinen Schul fonds. 1,200.00 Office-Micthe und sonstige Au gaben 51107 Baarvorrath auf Rechnung des städtischen Schulfonds 84.79 Zinjen u: s w Zusammen. 268,688.54 Der Berichte wurde an das Comite für Schulwesen verwiesen. Gefleckt wie Dominosteine. Die Zähne werden batd fleckig wenn sie nicht alle zwanzig Stunden einer gründlichen Reinigung unterworfen werden Dus beste Mittel alle unreinen und zerstörenden Beständtheile von den Zähnen zu entfernen, ist und bleibt “Bozodont. w Zu den großen Geschästen Chicago's, welche beinahe ihre sämmtliche Habe eingebüßt haben, aber mit unerschrockenem Muthe und nie versagender Ausdauer ihre früheren Ge schäfte wieder aufgenommen, und zu einer nie zuvor gekannten Ausdehnung gebracht haben, gehört unbedingt die Firma Julius Bauer u. Co., 270 u. 614 Michigan Avenue. Vor dem Feuer besaß diese Firma eines der audgebehntesten und prachtaoll eingerichteten Waarenlagers in No 69 Washington Straße, unter Crosby's Opernhaus, und war die dort zur Schau gestellte Knabe'scher Pianos aller Gattungen, Needham's Sitlberzungen-Orgeln und importirten enropäischen Instrumenten -in so überwältigender, daß ed beinahe der Versammlungsplatz aller Musiker, fremder wie einheimischer, sowie des gesammten hiesi gen musitliebenden Publikums zu nennen war. Alle diese Schätze wurden im Laufe weniger Stunden zu Asche verwandelt, und Julius Bauer, der durch Jahre langen eisernen Fleiß und Ausdauer sich zum Ersten in seiner Bran che emporgeschwungen, war aus seiner blen dendeu Höhe herabgestürzt, mit seinem hiest gen Geschäfte vernichtet. Viele andere Ge schäftoleute hätten muthlos die Hände in den Schooß sinken lassen und wären sich in nutz losem Wehtlagen ergangen. Nicht so unser Freund Julins Bauer Gleich unseren ande ren Chicagoer Helden, beschloß er, auf der noch rauchenden Trümmerstätte die Begründung eines neuen, wenn moglich noch großartigeren Geschäftes, als das durch's Feuer vernichteten. Glücklicherweise waren seine beiden Zweigge schafte in New York und Baltimore unverschrt geblieben, und die einzige überwindende Schwierigkeit lag in der Herbeischaffung neuer Waaren, da durch die Uebermassen der nach dem Feuer aus dem Osten kommenden Waa ren bie Eisenbahnen voliständig blockirt va ren. Auch diese Schwierigtkeit wurde über wunden und mit Hinzufügung aller der direkt von Europa fur das Herbst- und Weihnachts geschäft importirten Waaren, war, wie immer seit seinem Entstehen Julius Bauer der erste im Felde. Zwei geräumige Lokale, No. 270 und 614 Michigan Avenue, sind jetzt mit der größten Auswahl, je hier auf den Platz ge tommenen musikalischer Instrumente aller Ar ten und Namen, vom Keller bis zum Dach gefüllt, und das alte umfangreiche Geschäft im vergrößerten Maßstabe wieder aufgenom men Wunderbar unterstützte ihn das Glück, indem die Anzahl der in wenigen Wochen nach dem Feuer verkauften Knabe'schen Pia nob aller Gattungen eine unglaubliche Höhe erreichte und ebenso dit aller anderen Instra mente. Die Firma Julius Bauer u Co, No. 270 und 614 Michigan Avenue, ist jetzt also alõ vollkommen wieder rehabilitirt zu betrach ten und hat auch ihre sämmtlichen auswärti gen Verbindungen wieder aufgenommen, wie sie ebenfalls alle Bestellungen von außerhalb mit größter Schnelligkeit, und der von ihr bekannten Reellität erledigt. Eine besonders reichliche Auswahl musikalischer Instru— mente sür Wiedervertäufer zum Weihnachtsgeschäft zu den nie en New Yorker Wholesale dri 2 tuw Notirungenu. —-itel üüber den Anknüpfend an den zu... *fte mächtigen Aufschwung, welchen die Geiu unseres unternehmenden Freundes Julius Bauer genommen, müssen wir auf die Haupt ursache zurückktommen. Seinen guten Ruf und allgemeine Beliebtheit verdankt das Ge schft von Inl. Bauer der Einführung des beruhmten Knabe Pianos auf dem westlichen Markt. Es ist zwar Vieles über den Werth dieser vortrefflichen Instrumente von Künstlern und Kunstkritikern gesagt worden, aber alle Ur theile lautenübereinstimmend zu des sen Gunsten. Von Jahr zu Jahr, seitdem diese Justrumente auf den Markt tommen, machte die Fabritk in Baltimore, (die erste und größte in ihrer Branche) neue bedeutende Verbesserungen und Fortschritte, so daß sie nicht allein den Forderungen der Kenner ge nügten, sondern dieseiben in rasender Schnelle überflugelten. Und jetzt kann man, ohne Uebertreibung, behaupten, daß diese Instru mente zu den Volltommensten gehören, welche nicht allein auf dicsem Continent, sondern auch in Europa verfertigt werden. Die voll tommenste Ebenmäßigkeit, Reinheit, Schmelz ded Tones, der elastische Anschlag, die richtige Vertheilung des Sealen und endlich die wirt lich prachtvolle äußere Auostattung machen ein Knabe Piano nicht allein zum Schmuck und zur Zierde einer jeden Privatwohnung, son-- dern beinahe zum unentbehrlichen Bedürfnisse eines jeden, auf Bildung Anspruch machenden Haudostandes. In demselben Maße wie die Instrumente sich vervolltommneten, in demselben Verhält niß wuchs die Nachfrage nach ihnen und ob wohl die Knabe'sche Fabrit in Baltimore, (wie schon erwähnt) das erste und größte Etablissement seiner Art ist, gab es dennoch Zeiten, in denen die Nachfrage den Vorrath überstieg, und jetzt gibt es taum einen einzi gen Platz in unserem großen Lande, wo man nicht Knabe's Pianos kennt und liebgewon nen hat: Bei dieser Gelegenheit können wir nicht umhin, darauf hinzuweisen, daß nach dem letzten verheerenden Feuer in Chicago die Firma Knabe es war, welche mit wahrhaft töniglicher Freigebigteit Geldmittel zur Unter stützung der Abgebrannten einsandte, deren Größe noch von keinem Privatmanne über troffen wurde u. daß sich hierbei nicht allein die Eigenthümer der Fabrik, sondern alle bei ihnen Arbeitenden betheiligten. 10dezso u wõ Ein tüchtiger deutscher Arzt sucht einen Wirkungskreis in seinem Beruf als Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer, und würde, wenn gewünscht, auch die Verwaltung einer Apotheke (auf dem Lande oder in der Stadt) übernehmen. Mitlitär- und Civil- Praxis längerer Zeit officiell vorgestanden, haben ihn in seinem Fach vervollkommnet und Erfahrungen sammeln lassen. Der engli schen Sprache vollständig gewachsen. Ge fällige Offerten unter Surgeon werden von der Office der Illinois Staatszeitung ent gegengenommen. Itu3w Es gewährt mir Vergnügen, Sie von der guten Wirkung des Expectoraut benach richtigen zu kfönnen. Vor zwei Jahren zog sich mein Sohn eine Luftröhrenentzündung zu, und sie wurde so schlimm, daß er sich zu Bett legen mußte. Ich kaufte eine Flasche von Jayne's Expectorant. und atis ich ihm davon laut Gebrauchbanweisung gab, da brachte es ihm bald Hülfe; da aber ein starkes Fieber sich einstel.te, so wurde seine Mutter und ich be unruhigt, daß wir den Hausarzt holen ließen. Bei seiner Ankunst sagte er uns, das Expecto rant könne dem Krantken wohl Erleichterung schaffen, aber es würde ihn nicht heiten; er verschrieb daher selber eine Medizin. Andern Tages ward es aber mit dem Sohne so schlimm, daß wir alle furchteten, er werde sterben; wir beschlossen daher, als mit einem letzten Mittel, es noch einmal mit dem Expectorant zu versu chen. Zu unserer großen Freude war es, nach dem er zwei Flaschen davon und eine Schach tel Gesundheitopillen gebraucht hatte, gänzlich geheiit. Seit jener Zeit habe ich einen ver zweifelten Bräunefall und noch zwei Fätle vbon Luftröhrenentzündung damit geheilt. Ich kann daher mit Sicherheit sagen, daß es für den Hals und die Lunge die beste Medizin ist, die ich seit 28 Jahren gebrancht habe, und ich habe nichts dagegen, daß Sie die Erfahrung, welche ich damit gemacht habe, veröffentlichen. Peter Sauter, Lanobutg, Le-Seur County, Minn. lldezmon mit sam u w Die Grand Jury von Los Angeles hat in Folge ded daẽelbst kurzlich verübten Chine sen Massacres fünfunddreißig Personen in Antlagezustand versetzt. Zugleich hat dieselbe den Lokalbehörden, welche durch ein entschie denes Auftreten leicht den ganzen Gräuel hät ten verhüten tönnen, eine scharfe Rüge er—- theilt. Hoffentlich thut jetzt die Jurh ihre eier in demselben Grade, wie die Grand ury. Commerzielles und Finanzielles. Geldmarkt Dericht von IER GIREANE AUM &CO., Deutsches Bank-, Wechsel· und Passage-Geschäft, 16 Canal ·Straße. Ebicago. den 8. Dezember 1871. Gold eröffnct berte in New Yoxt zu 1097 G und schloß uno mit- folgenden Coutsstrandernngen während des Tages Umn 10 Übr 30 Min 21 „1 Übr 30 Min.. ····ee e n 1n ht: m 2Ubtr 15 Min.. 3Ubr Min.. 104 Regierungspapiere wurden hiet notirt n Kauf. Berk. Fünfzwanziger 1881 6 pCt. 7, 174 om t i 1867 6pi 14 125 iie 114 gehnvlerziger m Kauseourse in Papier von Gold, Silber und auslandischen Münzsorten: Ameritanisches Gold. triiieteccrrcee·t· ·1.0026 Canaddew S Alte Treas. Roten. rt 1.10 Englische Sovereignd.· ···rtrre eceeeeeectteretet·ßd d 7 Zwanig- Frantenstüce. ·r e rrtrerererreeereere··· 2.30 E Zehn Guldenstücke eerte ieeerrretr4.39 FZünfrantenibalet· rt Preußische Thaler.. ··e- rrerertetececeerrererrerrererttt ·79 Englische Sc llinge.. ··eretereererteetreret 23 Norwegische Speciesthaler. rrreree rererrertrrrl. 12 Wechsel auf New Yort al pari. London 60 T. S. 109. LUNT, PRESTON MRAN, Banquiers, Masonie Building, Ecke Randolph und Halsted Straßen. Branch Office 493 Wabash Avenue. (Dioconto- ung Dero— siten Bant: kaufen und verkaufen ausländische Wechsel). Quotationen: Kauf. Vertauf. u. 5.5.20, 1862 u 4 mi te 1862 “called- n 0 do 1861 1 11 do 186 i; ni4 do 1865 gan. und guty 1147 u. S 104. 10 i 095 u. S. proc. (nene Ausgabe) 109 Northern Pacific 7.30 100 u. Int. Chicage City 7s Bonds 100 Coot En 7s 100 Oestliche Wechsel 1110 Dis. bis Par. Par 1110 Prem eet Ertrl· tenrens 1094 Land Warrauts (160) 5 15 Land Warrants 108 132 142 Agrienitutat College Land Scrip 172—175 —ß ff Markt Preise. (Aus erster Hand in Chicago.) Samstag, den 9. Dez. 1871. Nachmittags. Ein- und Ausfuhr der letzten 24 Stunden: Mehi Fässert 4:520 5,149 Weizen, bl 19.,700 4,559 Korit bll 102,15 11,208 Haftt. bl.e 23,165 6,436 Koggen, bu 3, 34 2,826 Gerit. bl.. 11.736 10.525 Grad-Saamen th.. 418,460 3,160 Flacho-Saamen tb 1,760 Besen Korn, h. 55,080 9,000 Cut Meats, b. 29,130 1,313, 908 ef Fälltt 130 Port, Fäsler 520 Schmaiz, M.. 132,478 4118.032 Taig, h 25.000 50.200 Buiter, ib 12.131 28.130 Geschlachtete Schweine.. 886 978 Lebende Schweine 23,658 1,707 Rindvbich Nr... 687 894 Schafe. Nr 35 Häute, M.. 165,047 207,150 Spiritus, Fässer 1444 318 Wolle, ih. tr 10.870 58,365 Kartoffein, bi 2.321 Lumber, 1000 Fuß 1,435 610 Schindeln, Nr. 1000 480 68 Latten, Rr 1000.. 25 96 Salz. Fässer.. 1,557 Folgendes ist der Betrag des angekommenen und inspizirten Getreided: Weizen 40 Cars, Corn 189 Cars, Hafer 48 Cars, Roggen 3 Cars, Gerste 13 Cars. Zusammen 293 Cars. Der Stadt-Verbrauch in den letzten 24 Stunden: Weizen 1200 bu; Roggen 510 bu Korn 10,406 bu., Hafer 1,934 bu., Gerste 1,406 bu. Eiseubahn-Frachten. Folgendes ist der gegenwärtige Tariff: Nach Mehl. 4. Classe. Getreide. B. M'is. Woll Portland 81.40 .70 .70 .80 1.80 Boston 1.40 .70 .70 80 1.80 Prooidence 1.40 .70 .70 .80 1.80 New Yort 1.30 .65 .65 75 170 Albany 1.20 .60 .60 70 1.60 Troy 120.60 .60 10 1:60 Philadelphial.2o .60 .60 70 1.60 Fische —Der Vorrath an Lake-Fischen war mittelmäßig, und nicht so groß, als um diese Zeit in früheren Saisons; die Empfänge per Late haben nahezu aufgehört, und Händler sind daher sehr fest in ihren Aussichten, und ein Aufschlag von 25 Cts ÿ halbes Faß für Forellen fand statt. Salzfische, hergerichtet, waren stetig und unverändert. Im allge meinen war das Geschäft still, doch den Er wartungen der Händler entsprechend. Wir quotiren: Nr IWeißfisch. ïÏr òß) 54 75 Rr 2 Weihßfisch.. 400 —425 Nr Irrout r 3 90 —2375 ont 400—425- Nr 2 U 400 Hering ʒ Faß 45 50 Geschuppter Hering R 50 Grand B'k Cod. 60 Georgie Cod 600—650 Mackerelen PFaß.. ·10 00 —lO 50 Nr 2 Mackerelen.. 700 Mackerelen Kits.. v v 200 Lacho ʒ Faß 11 00 Getrockuete Früchte Der Nachfrage von allen Sorten ist aktiv und die Preise für Ro—- sinen und Johannisbeeren sind etwas höher. Aepfel und Pfirsiche sind fest und stetig. Wir notiren: Aebfeh a e I—ll Pfirsiche geschälte.. ·22 —25 Feigen... rt 7 —lB Zohanniobeeren. 10 —lOl Nosinen, neut. re 2.7073.90 Roñnel. te ·2,003.10 Türk Plaumen. —lO Türk. Pflaumen, neue. 114-124 Franz. do. i 14 -16 Kirschen, ausgelernte. ·32 —34 Brombeeren.. 7 19 Brodstoffe. Mehl —ln Mehi wird wenig gethan, und Preise ohne mertliche Veränderung. Winter-Extra-—8 2507.75 F Faß. Spring Extra —s6. 00—7 25. Spriug Eupersne t or. Roggeumehi —1.25. Bunchweizenmehl —knapp zu 8.00. rlints —lO Tonnen zu 820.00 an der ahn. Kleie —3O Tonnen zu $18.50 an der Bahn. Weizen—Der Markt war heute ziemlich aktiv zü höheren Preisen: Verk. No. 2Spring zu $1.21 214. No 1 Spring in mittel mäßiger Nachfrage zu 81.26. No 3 Spring flau zu $1.28. Verworfener Spring verkauft zu 51.05 Korn —Unter dem Einfluß guter Nachfrage und besserer Nachrichten war der Martt fest, und haben daher einen abermaligen Aufschlag von zc Bushel zu berichten. Zu den fol genden Preisen wurden Verkäufe abgeschlossen: No 2zu 4242ʒc baar; verworfenes zu 40 72 je nach Lotalität. Corn-Aehren stetig zu 42c. Hafer —Eine ruhige und leichtere Fühlung herrschte im Marktte vor, und Preise wichen um I(he. Vertäufe bestanden fast ausschließ lich in vir 2 auf Spetulation, zu 32(83ẽe baar. Verworfener still zu 30(30ʒe. Roggen—Keine Veränderung in Preisen, Martt still zu 63ʒe. Gerste—Martt fester; Verk. zn. 623 —bse. Nr3 ruhig zu 53c. Sämereicn —Timothy in besserer Nachfrage und Preise höher, mit Verkäufen zu $3 00( 22 Kleesamen unverändert zu 56. 273 ;.30. Sprit —Markt still aber fester. 50 Faß! wurden anfangs vertkauft zu 92e H Gallone; am Schluß 9lze geboten, und 92ẽ allgemein verlangt. Cider (Apfelmost) —Ruhig zu $5—6.50 Faß für ordinär und best. Provisionen. Geschlachtete Schweine—ln guter Nach frage von Seiten der Versender; Preise fest und nirdriger zu 4 75(4.85. Meßpork —war activ und fester; Verk. zu 513—13.20. Schmalz—standhaft zu 83—sʒe. Schulteru—zu 35 e. u Jrisge Schinken —dürchschnittlich 16 Pfd., 10. Geräncherte Schinken —lo—l23e. Frische Schulteru—3(4c. Kurze Rippen—6ʒc. eu r 6le w. alg —IOO Ptgo zu se d w iottnern e noch immer knapp; ir quotiren zu 580220 j Qualitat. Sr o P Tonne le nac Geslügel —Der Vorrath ist ziemlich groß, und für ausgewählte Partien herrschte gute Nachfrage, gewöhnliche war dagegen flau. Preise rangirten von Sl. 00—2.50 ÿ Dutzend sHuhner, und 710 Cto. H th für Turkeyo. Wildpret War lebhaft zu 4.50—4.75 P Dutz. fur Prairie-Hühner, 1.25 H Dutz. für Quaild, 1.50 für Hasen, und 1.50 —2.50 für Turkeyo das Stück Butter —Es herrschte beschränkte Verschif fungonachfrage für aubgewahlte Partien, zu gleich mit einer guten Nachfrage für den Localbedarf; Preise stest zu 20(23e Ph; sgewöhnliche und mittlere Partien fiau, Vor sräthe groß, zu 10lse per h. Eier —Waren sehr fest und in ziemlich guter Nachfrage zu 27 —2sc per Dutz. für frische. Bohnen —Es herrschte ziemliche Nachfrage E mittlere, und 1.75(22 00 Bu. für gute bis auogewahlte gemischte Parthien. Ausge wählte Navy Sorten s 2. 16(22 25 H Bushel. Früchte grüne Aepfel 2 Faß $1.50 300, Citronen Kiste 73-—B4. Preiselbeeren Faß wilde 9—ll, euntivirte 14—16. Gewürz—Reugewürz 14-16, Nelten 18—20 Cassia 48—50, Pfesfer 23—24, Muotatnuß 125 A w. Käse —war schr fest und in guter Nachfrage zu folgenden Preisen: New Yort Factorh za 4—e ʒ w, Ohio zu 13—4 c, Western zu 12—14e Kasfee Nachfrage gut, Preise stetig und fest wie folat: Rio, gerofet per W··· ·20 —2 Zio, ordinär h 214 221 io gut 1 2 OG. Java a —3B eis —Rangoon 75-8, Patna 8, Patna 8-, Caroilit 83-se Q ih Thee —oung Hyson oocos; Houng Hysfon, fair. 65(75; Young Hyfon, gnter, 75(85; do. prima 85(295; do. Auswahl, ro do. extra Aubwahl Sl.lOl 30; Imperial, vorzüglich bis fein, 7585; Im—- herial, extra bio Auovaht 5 02115; Gun howder, vorzuglich bis fein, (—ẽl; Gun— potwder/ extra bis Auswatl, Fl 201; Japan, Natural Leaf, fein, 7075; Japan, do., fein bis Auowahl, 80(51.00; Japan, do., gefrbt, v0(95; Oolong, fair bis gut, 60(65; do., gũter bis prima, 8õ(290; do., extrã, ecsl.2s. Zucker. Cuba, gut biõ ausgezeichn. 10-10/ Porto Rico, gut bid ausgezeichnet.. 103—114 iew Orleand 114125 New Yortk, geschlagen, gepulvert æ .13/-134 New ort weißer Kaffee A.. 124-124 Standard, Ettra O. 112 Extra ORNr 12112 Ettra C. gelber 14114 Häute—Der Martt war flau trotz des kal ten Wetters, welches einen großen Einfluß auf diesen Handel ausüben sollte; Preise wa ren wie folgt: Frische gesalzen schwer 104 iishetith 35: Vealttip rererl- Trocten Kip 22 Frocten Kalbsell. 26 FrischKalblell 17 Trocten Flillt. r 20 Troeten gesalzel.. 16 ——l7 Deacon Fell Stück ...50 —65 Küfcrwaaren fest u unverändert zu $2 25 für Porkfässer, $2.70 für Schmalz fässer, 2.20—2.25 für Fleischfässer, 2 20-2.40 für Whiskeyfässer, 50—57 für Mehlfässer. Dauben und Boeden zu 18.00—20.00 per M. für Port-u. 25.00 —28.00 per M. für Whis teyfasser. Butter-Firkins H Dutz. 13 00 15.00. Leder —Hemlock —City Harneß 37 38 Country Härneß.. 3 36 Line Cith 40 KRip 80 —1 00 Beald. l 20 —1 40 City Upper Nr. 19 Fuß. 25 28 N 25 Country Upper Nr. 1... 2 25 Collar Fuß. 19— 21 Kaibleder Cith.. 125 —1 415 Counirh.. 1 10—1 25 Rauhes Oberleder 12 —l3 h.. 37 38 13—15 h..... 35 37 Buffallo Slaughter Sohle.. 35 36 Oat: Slaughter Sohle ù ñæñ 14— 48 Philadeiphia.. 43 416 Harnehe 6 148 Kip leiht. l 00—1 15 Nr Imittel 0 —1 00 schwer 15— 385 Ameritanisches Kalbleder 32 tb 1 25—1 45 Französisches Kalbleder 28 h.. 50—2 25 2 9 36 ib... ù 55—1 75 Französisches Kip 60—1 00 h.. 30—1 75 Französisches Lemoyne H Dutzend 75—85.00 Französisches Jodot. 0 —95.00 Oel—ruhig; Preise ohne bemerkbare Ver- änderung wie folgt: Kohlenl Gallone. 253—26 Leinol gel 82—55 Terpentin o e—77 Fischthran 92—06 Maschinenöl 20-1.00 Spern. r r 215 Schmalzöl extra 83—85 No 1 e e 13—75 No 2 70 Benzine e 20—25 Stäürlke —Gloß B—lo, Korn 10—10, Wasch 64—7, ordinäre õ-6ʒc h. Syrup—ordinär 28—30, gut 45—55, best 60-70, Diamond 1.30 Gallone. Salz—War in guter Nachfrage und fest zu unveränderten Preisen: Saginaw fein 3) Onandaga fein.· 240 Grobed.. r 2:38 Ground Solar 240 Diamand C. er 240 Dairh, Sällt 4.25 440 Dairy, ohne Sätte. 3.373—3.75 Ashton Dairh. 5.00 Seife —French Mottled ß6 —7 Standard. 6 6 German mottled -7 Erasibe 0:0. 31—6 Brown Windsor. û .43—43 alm. t n e 43 Säce —Die Vorräthe sind hinreichend um allen Ansorderungen zu entsprechen; Preise wie folgt: Mehisäcke —-Faß Cotton steri· 950; -Faß Cotton-Sacts, Sacts, SI0(. Zãck. —23-Bushel, $14.50(15.00. Günny 100, 7 100, $18.0019 00; 4-Busyhe-, 2 28 0020 00 Getreide-Säce —Siark, 330; Lewiston, $834; American A, $32; Ontario A, $35; 4-Bushel Burlaps, 821.0022.00; Woll-Säcte, H Stück 6be. Bau—-Materialien I. I. Montague, Händler von Louisville, Clart und Atron Cement-Kalk, und Michigan und New Yort Stucco, Plästerer-Haar, Fire Brick -c, 92 Martetstraße, führt alle Aufträge aus zu den niedrigsten Preisen, Preis-Listen werden auf Verlangen geschickt. Kalt in Masse P Faß .··ß 125 —1 50 Kalk in Fässern.. 150 —1758 Cement, Louior ille 175 Cement, Rosedale 3 00 Coment Clart's (Utita) 185 —2 00 Cement, Utita Cement Comp 185 —2 00 Cement, Atron ù 185 —2 00 Stucco, New York, Superfine 4 00 Stucco, New Yortk, Extra.. 3 75 Stucco, Michigan.. ù 250 Plastering Hair (5 bu Sackh) 225 —2 50 Land-Plaster. 2 00 Marmor Staub.. 350 Weißer Sand 300 —s 50 Feuersand 6 50 Gebrannter Thon ·4 00 Gebrannte Ziegel P 1000.... 50 00—90 50 gotz—est und in guter Nachfrage. Wir notiren: Klafter, Buchen slO, Ahorn dl2, Hickory 813, Slabs 86.50, abgeliefert. Kohlen —Die Geschäfte in den Yards waren gut und Preise unverändert wie foigt: Lehigh 1100 prparirt. 10.50 Willesbarre. det 9.50 Lackawanna.. 10.00 Pitiston.. r ene 9.50 Scrantol.. er 950 Walnut Hill 8 50 Midwuh. m 00 —s 50 Bloßburh e e 850 Briat Dill. e r 950 Erit c r er- 950 Illinoid. 450 0 Hoeting Valleh. r n 8.50 Lilmington e 6.00 Lumber-·Markt. Wir notiren folgende Preise: Erste Klasse, lU—2 Zoll, per m S 50.00 Zweite Klasse I—2 Zoll. 47.00(48.00 Dritte Klasse, 1 Zoll. 35.0037.00 Dritte Klasse, Im. 410.00242.50 Ausgezeichnetes, 1 zolliges. 40.00 Wagenbox-Bretter, 16 zöllige und mehr, ausgezeichnet. 35.000240.00 Stock-Bretter A. 30.00(235.00 Stock-Bretler B. 25.0028.00 Stoct-Bretter O. 25.00 Common Bretter, Joist und Scantling, 12—16 Fuß.. 20.00 Fenting 20.00 Joist und Scantling, 18-20 20.0022.00 Zoist, 20-24 Fuß 22.0026.00 Flooring, 1. und 2 Klasse 40.00 Flooring, gewöhnlich, rauh. 30.00 Flooring, „zugerichtet 34.00(35.00 Flooring, 2. Sorte, gewöhn lich, zugerichtet. 28.30(30.00 Siding, L Klasse, zugerichtet 28.00 Siding, 2. Ktasse, zugerichtet 24.0025 00 Siding, gewöhnlich, 20.00022.00 135vi00 Bäume—Sawed, 12—16 F. 20.00 Sawed, 18-40 Fuß. 20.00(240.00 Giacio. .160110 Schindeln —Sawed A. perm 53.70(24 00 Latten.. 4.00 Metalle und Blechschmied·Materialien. Blech —Box-Blech-Platte IO 10—14, Sll. Dach C 10,50, große Pigs 45 Cents, klleine 46 -Barren 47. Kupser —Bottoms 33, Braziers über 127 34, Kupferblech 35. Nägel —ln guter Nachfrage und fest, be größeren Einkäufen zu 54.50 Raten, 10—bõd per Keg 4.30, 8d $4.75 per Keg, bc $5.00 per Keg, 4d $5 25 per Keg, 3d ʒ6.00 per Keg feine zaà $7.25 per Keg, blaue 2d ordinare 8.7.25 per Keg. Zink —No. 1 105 Cts. beim Faß, 11 Cts bei Platte; Slab-Zint 9. Draht —2—6, 9 Cto; 6, 8 und 9, 10 Cts slOl 1 Cto; 12, 123 Cto; 13 und 14, 12— Cto; I 5 und 16, 14 Cto; 17, 15 Cio; 19 I 9 Ctõ; volle Bündel, 20 Prozent Abfchlag. Roheisen —fest, in guter Nachfrage. Nr 1 Scodich Garioherrie, H Tonne.. 414 Nr 1 Steminerlee, Tonñe 1 Nr. IGlengarnoct, e 4 Nr. 1 Tuscärawas, Tonne Nr. 2 Tuscarawas, P Tonne.. 38 Nr. 1 Massilon, P Tonne. ñû 42 Nr2 Massiton, d Tonne. 38 Nr. 1 Late Superior, Tonne 37—39 Nr 2 Late Supcrior, d Tonne —3B Nr3 Late Superior. Tonnt 40 r 3 Salisbury, Tonne. 70 Red River Car- Rad 60 Champion Car- Rad 45 Gewöhmiche Barren h 37 Hufcisen... 5]- 6 Bandeisen, schwer.. 31- 64 leicht und Reif. ìïvïß M... 6 Rund und vierecig 1 —6l Opat. —6: Hatd ovai und halb rund ìv)··· ··5 61 Eisenplattett, ordinãre. —6l galvanistrt 133—19 charcoal .l Ì 81—135 Jguniata. 101 114 Kartosfeln Die Nachfrage war ziemlich gut, und wurden verkauft zu 51. 00—1.25 bu für Partien vom Store. Zwieheln —ln großem Vorrathund flau zu 65 70e. eit Timothy, gepreßted.. 514 —ls eiheh ioseh 4 —ls Prairie, geprektes ·1 00 —I.OO Timothh auf Wagen 12.00—0023. Prairle 0 —lO 00 Wolle Die Bewegung war leicht, jedoch die Preise stetig; det Vorrath ist gat. Wir notiren: Ein Zuber gewaschen, extra h.. 70-75 Ein Züber gewaschen, ordinär ß 0-62 Vließ XX in gutet Stande leicht. 50-60 „schiecht, schwer ·ß 10-50 7 X jut leiht n 0 0 fhiecht. schwer. 10-50 mittel. leiht 25 60 grob, leicht und rein 7—60 —umiel... 2055 ungewaschen, fein ·20 A 0 2 grob 40 44 VBieh·Markt Folgendes ist die Zufuhr heute per Eisenbahn: Rindvieh Schweine Schafe Northwestern hïßïÊ—. 51 2,000 120 Et Louids 2.,000 Burlington. û· o 10,225 380 Illinois Central. Rock Joland u Pacific 80 3,655 95 Michigan Central.. e MSuI. 120. Total.. Dl 18.,000 575 Rindvieh. Nachstehende zeigt die Zu- und Ausfuhren n der Union Stock Yard während dieser Woche an: Zufuhren Ausfuhren Montah i 1,704 1341 Dienstah.. e 1,986 389 Mittiwoch 1,520 1,201 Donnerstag.. c 1,849 838 Zusammen 7,158 83869 Die Zufuhren waren heute wieder klein und die Nachfrage schwach, theilweise zum Versen den. Hiesige Händler waren die hauptsäch lichsten Käufer, meist für ordinäre bis gute Kühe und extra Kalbe (Heitkers). Eine kleine Parthie extra Prämien-Stiere brachten 57 In Preisen für andere Sorten Rindvieh ist tkeine wesentliche Veränderung zu berichten. Die meisten Verkäufe waren zu folgenden Preisen: Beste Vollblut-Stiere 100 h.. ʒ5 25-5 60 Beste amerikanische Stiere ìòïÇßë ßñ gòœ 450 A75 Gute und prima. 4504 75 Mittelsorte 425—4 50 Gute Stock-Stiere. ...0 2 25-3 60 Leichte do do 215—3 30 Gute Kühe.. 325—3 65 Ordinare Küht 2 50—3 00 Gutes Texad-Viceh.. 3 25—3 50 Ordinäres Texas-Vieh.. v vsr ú æ6 175-2 75 Audschuß. 150 1 70 Schweine Folgendes sind die Zu- und Ausfuhren während der letzten Woche: Zufuhren Ausfnhren Montah. 17,795 3,505 Diensth.. 18,274 2,868 Mitiwoch. 37,054 4,417 Donnerstag 29:588 5,820 Total. ne 22.721 16,610 Die heutigen Zufuhren waren wieder sehr liberal, und die Nachfrage für Verpackungö zwecke hat noch nicht nachgelassen, und Preise waren fest zu den gestrigen laufenden Preisen für gute bis ausgewählte Grade. Extra prima Partien zu 54.25(04.323, diese Notirung ist jedoch nicht als allgemein zu betrachten. We— gen den ungünstigen östlichen Nachrichten kauften die Versender nur sehr spärlich. Der Martt schloß stetig und fest. Schase —Keine frischen Zufuhren heute; unter einer guten Nachfrage für den Local- Bedarf, hielten sich die Preise stetig zu den früheren Notirungen. Schnittwaaren. Während der vergangenen Woche war das Dry Goodo-Geschäft sehr zufriedenstellend und stetig mit Verbesserungen. Wir notiren: Kattnu (Prints) Merrimac D... .N 14 Richmond ï) ìy) ·14 Merrimac W .12 America. 115 Cochetd 2 Mourning.... 11 Pacifit. 114 Allen s. 117 Carnot's —ll Gloucestet... 114 Sprague!'s. 114 Freemans.. 10 EL Nenchester 114 Columbia .75 Wen, 10 Atllen's Pink ...12 Arnold'd Richmond's Pint..l2 Lancaster. ull Lowell. 87 Ginghams. Laneaster.. .15 Manchester 124 Clinton 15 Roanote 114 Amobtleag 15 Gloucester. .11 Braunes Betttzeng (Sheeting). Stark 44... 3 Agawam.. 11 Appietoũ... .13 Appleton. ìñ 114 American. .12 llinois 11 Medford 123 Swift River 10 Nashua 123 Napoleon 9 Nashua E.. ït Sls Pepperell.. gñ ·ì 181 Indian Head.. 34 Aepperell E.. 125 Cabot 121 Pepperell O 114 Atlantic. ñù· x 33 Boott Mills 9 Amoslkeag 12 Boott Mills 0.. .10 Pepperell.. 03 Boott Mills S.. .115 Anchor. 4 Western Worlo 105 Great Falls 114 Arkwright 114 GreatFallsS... .04 Portsmouth .84 Indian Orchard ..14 Quaker ìï vyÏùòñ òÊ 2 Salmon Falls.. 12 Pacific. ·18 Stanbard 12Kansas 11 Gebleichtes Hemdenzeug (Shirting). Millo 44.. 1 Red Bank .11 Wamsutta. 0 Red Banl 44... 12 Bates 19 Lorsdale 17 White Rock. 163 Wambeck. N 2 Hill'b 16 Canoe 1 Hill's 144 Slaterville 11 Masonville .14 New Jerfeyh.. 125 Bay Mills 74 Blackstone .15 Androscogin .7 Ballon u. Son .14 Androscogin .14 Ballon u. Son ta- Langdon 124 Forestdale 15 Langdon 44.. r 143 Fruit f the Looml7 Denims. Amoskeag 25 Haymakers .134 Hork ·25 Millford improv.. 20 Manchester. vvß N 3 Blue Hill ùìù ò 125 Oxford. .20 Cord Cith. ·16 Uunion...... 163 NPawnee. .12 Die Ein- und Ausfuhr betrug während der vergangenen Woche, wie folgt: Mehl, Fässer 27.048 19,770 Welzen bu.·· 208.913 191.,648 Korn, bu. 1,048,960 1098,642 Hafer, b. 223,3890 207.172 Noggen, bl.. 22.536 12,689 Gersie, bl 387414 64,247 Gras-Saamen h 98 Flachs-Saamen h.. Broom Korn, b.. 58,376 16,965 Cut Meais, ib 142.260 647371 VBeef. Fässer 74,909 3,118 Port, Fässer 550 1,085 Sechmalz, T.. r 23,176 Tallow, lib. 37,000 Butter, P. 61.,600 11,630 Geschlachtete Schweine 536 Lebende Schweine. 102,635 23,097 Rindviech Ro.. 10.117 1212 Schäfe, N 0... ece- Häute, 64,234 ..x Spiritus, Fässer. .ùï 461 72,040 Wolle lh.. 12,160 266 Kartoffeln, bi.. 446.... Lumber, m.· 2,650 9. Schindeln, m. 0 1,820 872 Latten, m.. 470 755 Salz, Fässer 371 Folgendes war der Getreide-Vorrath in die ser Stadt am letzten Samstag: Weizen. Rol rother.. 383 No 2roither.. 5,1425 e 77 137; Ko z Amber 666 No 3 Winttt. 7,264 Ohne Grad Winter. 698 Re Eprinh 32,096 RNo 2Sprin. n 727,607 No 3 Sprin... 37:857 vio hard Spring 30,750 Verworiener Epring.· 22165 Ohne Grad Spring. 439 Total Weizen. 8097,245 Hafer et 1045 go Verworiener 3 101 Ohne Grad. 2405 Total Hafer.. 399,000 29 952 Anzeigen. ff2— Aufforderung. Maria Schwarz, geborene Hidde aus Berlin. Erust Krause ais Stettin. loh nn Zaptist Gaßmann aus Notzel. Nudolph Merischatt aus Strzaltowo, angeblich bei Jakob Kapelat. Johann Ludwig Hink aus Büterich. Adoiph Gandert aus Schlagentbin. B. Jürgens, früber W Süd Waterstraße. Otto Pfainnenschmidt. Theodor Buchmann aus Heide. aus Thiel, Tischler aus Preußen. Heinrich Klovis, früber in Philadelphia. Erter Todtmann aus Altona. nharles Meyer aus Hildesheim. Auguft Heyer aus Hannover. losevh Parensen (früber Harrisonstraße). Franz Jultus Meißner. Franz; Nobert Meistner werden dietmit ersucht zur Empfangnabme von Geldern, Briefen oder Nachrichten im Bureau des nnterzeichneten Consuls, Nr. 51 West Randolpbstraße sich einzufinden, oder ibre genaue Udresse anher mitzutbeilen. Chicago, den 9. Dezember 1871. 2 Der Kaiserts Conful Claussenius. 10dezso 1t u wö seniut ak2 mt ð betreffs der Einlõsung von 5-20 Bonds! der Ausgabe von 1862. Treasury Departent, 7. December 1871. In Folge einer Vollmacht, welche mir durch ein Gesetz des Congresses vom 14. July 1870 ertheilt wurde, und welches lautet: „Ein Gesetz die Fundirung der National-Schuld zu veranlasen“, mache ich biermit betannt, daß die Schulden nebst Zinsen auf die umten näher bezeichneten Bonds, als Fünf-Zwanziger Bonds belannt, am und nach dem sieben ten März 1872 im Schatzamte der Vereinigten Staaten, in der Stadi Washingion bezablt werden und daß die Zinsen auf diese Bonds mit diesem Tage aufhören. Das heißt Couxon Bonds, bekannk als die zweite Serie, des Gesetzes vom 25. Februar 1862, datirt 1. Mai 1862, in nachstehender Folge: 850 von No. 1 bis No. 5460, Beide einschließlich. 0 112003 0. 1 7—261. EIOOO 1. 1112, derner die registrirten Bonds wie folgt: 850 von No. 596 bis No. 679, Beide einschließlich. iOO. aiol .507 2500 1900 2183 S 1000„ 8907 11008, 5000 2666 3102 2 SIOOOO, 2007, 3899 Von dem ausstehenden Betrag, welcher die obengenännten Summen umfaßt, stnd sechszehn Millionen (516,000,000) Dollars Coupon Bonds und vier Millionen (24,000,000) Dollars registrirte Bonds. Coupon Bonds, autorisirt durch das Geset vom 25. Februar 1862, wurden in vier getrennten Serien ausgegeben. Bends der ersten Serie (von welcher alle beide früher behufs Einlosung eingezogen waren) tra- gen nicht die Bezeichnung der Serie, während die zweite dritte und vierte Serie auf der anderen Seite mit dem Stempel bezeichnet ist. Schuldscheine der Vereinigten Staaten, welche zur Einlö sung übersandt werden, sollten an die Loan Diyvislon der Secretärs Office, und alle registrirten Bonds sollten bezeich net werden: “Assigned to the Secretary of the Treas ury sor redemption.“ Geo. W. S. Boutwell, 12dezt2t u2mlws Selretar. Smith Barton, Allgemeine Commissions-Kanslente, 104 West-Latke Straße, Chicago, 111., für den Verkauf und Anlkauf von grliner und getrockneten Frtgten. Gemusen, Mehl, Getrelde, Saamen, Geflügel, utter. Eier und Land-Produkten im Allgemeinen. Anovt Iwö Brauerei zu vermiethen. Eine in der Nähe von Quinch an der Eisenbahn und Bay gelegene. vollstäudig gut eingerichtete Brauerei, wird auf längere Zeit zu vermiethen gesucht. Neben der Brauerei, Malz-. Eis- ünd Wobnhaus, ebenfalls hinreichend Keller tarn und Fässer für tausend Barrels Vier. Naheres ertheilt 28nov4mlwö Henry Nupp, Quincy, 11. Brauerei zu verkaufen zu angeneh—- men Bedingungen. 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Fribelhorn, Sterling, Sll., Office und Wohnung, Dritte Straße, östlich vom Wallack Haus, vromovirt auf den deutschen Universitäten Bonn und Würz burg, beehrt sich dem Publitum der Stadt und Umgebung seine irrerlehuns am obigen Platze anzuzeigen, und erbie tet seine Dienste als praktischer Arzt, Chirurg und Geburts heifer. 12dez2wö br. c r. neesemans, regulirende Damenpillen haben sich nach einem Gebrauche von ũber 10 Jahren als das einzige Heilmittel bewährt, welches alle weiblichon Unregelmaßigteiten ordnet, schmerzhafte Men struationen beseitigt, und alle Obstructionen hinwegräumt, gleichviel, od durch Ertältung oder andere Ursachen hervor gerufen. Dr. Cheeseman's Damenpillen bezeichnen den Anfang einer neuen Aera in der Behandlung von Unregelmäßigkeiten und Verstopfungen, welche Leiden so VBielen ein frühzeitiges Grab bereitet haben. Kein weib liches Wesen tann sich guter Gesundheit erfreuen, wean ihre Funktionen nicht regelmäßig sind. So wie eine Verstopfung in denselben eintritt, beginnt eine Abnahme des allgemeinen Wobhlbesindens. Dr. Cheeseman's Damenpillen stnd Tausenden wohlbekannt, welche sie zu verschiedenen Pe rioden in allen Theilen dieses Landes gebraucht haben, ünd erfrenen sich der Billigung der bedeutendsten Aerzte Ame rita's. Ausführliche un derberenendtene welche auch angeben, wann der Gebrauch eingestellt werden muß, beglei tet jede Schachtel. Preis ein Dollar ver Schachtel. Warnung. Kein Artitel ist echt, welcher nl.ht den Privateigenthumsstempel von Hutehiugs Hillyer, den eiternmera trägt. Zu haben bei allen Droguisten. Die Pillen werden prompt und sicher verpackt per Post versandt unter Einsendung des Betrages an Dr. C. 2. Eheeseman, 9. O. Bor 1531, New Fork. Inovtuwb jed and Wch Hütet Euch vor Quacksalbern. Ein Opser früber Indiscretien, wedarch Nervenschwãche, ohzeitige Enttrastung erfolgte, versuchte jedes angezeigte Heilmittel vergebens; bis er ein einfaches Mittel ar Suehe Cut enttecte er frei finen Leidensgefahrten resse: I. H. Reeves Nassau Str., Ne Wanvlʒ son uwö e Rew berk Anfälle a Der erste winterliche Anß Körper. Jeder weiß, daß gend in eine klalte, oder q tommt, sein Körper zum q elimatisationsmedizin bedqg zu Wasser werden dies e aber, den Körper zu aceli zen der einen Jahreszeit i dahin und der Winter ist Constitution mit einer Ku terem, damit er dem Tq Dieses unschätbare veget die Widerstandskraft Aller, in hohem Maße fest gegen Vãchende M und Feuchtigleit. Die bei Agentien sind so thel ergiebig wie die tropishM· aber animalische ras solch- Kraft wie die /ssunde und reine Stärtungen in dem gan Körper verbreitet ist ein Abwehrmittel, das sie nicht überwinden können. Eine große Menge der Erkältungen, Katarrhe und Lungenleiden, welche im Winter herrschen, könnte durch vorherige Stärkung und Regelung des Systems mittelst dieses Kräftigungs- und Säfteverbesse rungomittels vermieden werden. Nicht etwa, daß es als ein Heilmittel für diese Leiden empfohlen wird, sondern als ein Mittel ihren Ursachen vorzubeugen. Andererseits ies nicht nur ein Vorbeugungs-, sondern auch ein Heilmittel gegen Verdauungsleiden, Unregelmäßigleiten der Einge weide, Sumpffieber, gallige Anfälle und Rervenleiden, welche durch eine frostige und feuchte Atmosphäãre mit her beigeführt werden. 50. laplltuwö jed an tg Das europäische Wechsel Passage Geschäft —don HenryGree- 0. 1 (das älteste deutsche besindet sich nach den Canal-Strase, zwische Dasselbe betreibt als S Zuverlässigteit den An- unt Staats Papie Münz das A Wechseln u. auf hẽkvorragende Banken von und nach Europa auf d Linien, sowie die Einzi Europa. In Verbindung mit unse— -9 GREENEBAUN 216 B sind wir im Stande, den henden hiesigen Importatig dje beste Weise zu vermittel Henry G Nation befindet sich nach de Canal Straße, zwische E Eingezahl As S 2, O 4 Dire Henry Greenebaum, Peter Schuttler, Louis Eliel, Conrad Seipp, Andrew Schall, Henry Leopold, Isaac G Diese Bank ist u ganisirt, den Bestimmungg steht in erster Reihe so als auch auf die Accomoda ihren Deponenten bietet. Wir discontiren zum ge offeriren untere Dienste sp leuten und Bürgern Chicag Henry G Herman befindet sich nach de Canal Straße, zwische Einbezahltes C Depositen werde Uhr Morgens bis Außerdem Sa S bis Uhr. Zinsen zu 6 P 1. Juli berechn, Henry Thoncas Chas. Wir A. Wise, C- A. Schall, Königl. Havana geleitet von der 390, 000 Dollars Tag Gewinne werden ausbe theilt; ferner die höchsten alle Sorten Gold und Sill Sicherheiten, von Tayh 12dez1 Ituwö Die Bank of Montreal die Verrichtung von einem Randolph Straßet. und angrenzend an Bryan Die permanente Offtee, Union Nation an Madison Straße, wir öffnet werden. Sterling Exchange wird briefe ausgestellt auf Engl Wechsel werden ausgesif Francisco und alle andere 15novßt jed and tg ml DR. E. Deut 63 N. Halsted behandelt Syp unwillkührliche D sowie Frauen-Krau rühmte Damen-Pille mäßigleiten mit Sicherhe und heilend auf das weibll in allen Fällen ga Auswärtige Patienten welche die genauen Sym geeigneten Medicamente Ein krästiges zeit So eben ist erschienen u verbesserte und mit 21 anq höchst nützliche und belehr e Der Ju— Die C Geschlech Von praktischer Arz Die Jugend, die Ma dieses Buch lesen. Es en die Erhaltung, die Schw schlechtstheile für die, y schlimmen Folgen der schweifungen leiden. Der werthvolle Rath u welche es ertheilt, werden jährlich Tausende vom Der Heilungsplan, aũ Anwendh beruhend, ist darin ausfü daß diejenigen Patienten dizin verspendet haben, ol rechte Schmiede gewand ekectrische Mittel nicht gel rter Einsendung vo zugeschickt, wenn mañ ad DR.J.I. Bei demselb: n Verfasse 3 L 2 Gehei für Mädchen und Frauen der Geschlechtofunktionenl